Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3

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nejc74
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Re: Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3

#71 Beitrag von nejc74 »

Ja, das hatte ich befürchtet.
Ich wohne in der Schweiz und weiss nicht genau, wie hoch die Versandkosten aus Deutschland wären. Hoffentlich fallen da keine Zollgebühren an. Könntest du mir bitte eine private Nachricht mit dem Preis und dem Gewicht schicken?

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Achim (js_hsm)
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Re: Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3

#72 Beitrag von Achim (js_hsm) »

Mache ich nach dem Urlaub, Montag in einer Woche.
Erinner mich dann noch einmal daran.
Gruß, Achim

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sputnik
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Re: Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3

#73 Beitrag von sputnik »

Ich habe vor ungefähr zwei Jahren auf meiner chinesischen uralt Standbohrmaschine einen noch älteren 350W Koboldmotor montiert. Dazu passen einen chinesischen Frequenzumrichter der das selbe Gehäuse wie der von Dir gezeigte hat. Angeblich kann meiner 1500W (ich habe ihn aber nur einmal kurz mit einem 1kW Motor getestet), hat eine RS485 Schnittstelle hat und hat unter 30,-€ gekostet. Die Schnittstelle habe ich getestet und sie scheint perfekt zu funktionieren, geplant ist ein Display um mit Schnittgeschwindigkeit und Werkzeugdurchmesser die Drehzahl einzustellen oder auch automatische Drehrichtungsumschaltung zum Gewindeschneiden. Ich habe ihn auch mit dem Sicherheitstestgerät mit Hochspannung gequält und mit Oszi auf Rückwirkung auf Ein-/Ausgangsspannung untersucht, was sich scheinbar im Bereich des normalen bewegt. Am selben Stromkreis wird auch mein Werkstatt-PC und eine Stereoanlage ohne merkbare Beeinträchtigung betrieben.

Ob das bei dem von Dir gezeigten auch so wäre kann ich nicht beurteilen.

Ich bin bei chinesischen Produkten durchaus skeptisch, habe aber bisher hauptsächlich gute Erfahrungen gemacht.

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nejc74
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Re: Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3

#74 Beitrag von nejc74 »

Ich besorge mir erst einmal einen günstigen Frequenzumrichter und schaue dann weiter.
In der Zwischenzeit habe ich mithilfe von KI die deutsche Anleitung eingescannt und in ein Word-Dokument übertragen. Natürlich musste ich vieles manuell bearbeiten und habe auch keine Korrektur gelesen, aber ich habe einfach keine Zeit für mehr. Hoffentlich hilft es ja jemandem.
Ausserdem möchte ich neue Fotos von den einzelnen Maschinenteilen machen. Beim Durchsehen der Fotos in der Anleitung ist mir aufgefallen, dass vieles unleserlich ist – zumindest für mich.
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nejc74
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Re: Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3

#75 Beitrag von nejc74 »

Ich habe mich entschieden, die gesamte Einstellung von A bis Z durchzugehen, um die Maschine einzustellen und mich damit auszukennen. Ich bin schon bei A stehen geblieben.
IX.1 Allgemeine Angaben
Diese Hinweise dienen als Anleitung zur Einstellung einzelner Mechanismen und zur schnellen Überprüfung deren Funktionen.
Beim Einstellen schaltet man zuerst den Mechanismus des Riegels ab, und zwar so, dass man die Fallklinke (2, Abbildung 12) anhebt und in das Auge der Feder (3, Abbildung 12) stützt. Den Stift (5, Abbildung 10) schiebt man bis zu 3/4 des Anschlages heraus. Nun justiert man die einzelnen Mechanismen in der nachstehend aufgeführten Reihenfolge.


Abb.10
Abb 10.jpg

Abb.12
Abb 12.jpg

Ich bin mir nicht sicher, was ich tun muss, da es für den Funktionsablauf keinen Unterschied macht, ob ich den Riegel (2, siehe Abb. 12) nach oben schiebe oder unten lasse.
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sputnik
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Re: Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3

#76 Beitrag von sputnik »

Ich kann Dir so ad hoc auch nichts genaueres sagen, weil ich selbst nicht weiss wie die Riegelsteuerung bei dieser Maschine funktioniert. Ich vermute aber das es darum geht sowohl den Querriegel als auch den Keilriegel abzuschalten, da ja auch irgendwo darauf hingewiesen wird dass es bei beiden, wenn die Einstellungen nicht stimmen zum blockieren der Maschine kommen kann.

Da würde für mich soviel bedeuten erst mal die Handrad Ein-/Ausschaltung auf der rechten Seite einzustellen.
Wenn die stimmt kann man die Umschaltung für die Riemenscheibe/Kurbel auf der linken Seite einstellen.
Dann kann man einmal schauen ob die Maschine durchläuft und in der vorgesehenen Position vor/nach dem Schneiden stehen bleibt und die Klammern öffnet.

Erst nachdem das alles funktioniert kann man Keil-/Querriegel vorläufig einstellen.

Wenn die auch funktionieren, kann man damit beginnen das Aufschneiden, Klammern und Nähen vorläufig einzustellen.

Bei allem geht es jetzt erst nur darum das die Maschine alle diese Bewegungen ausführen kann.
Genau einstellen kann man die meisten Dinge erst wenn die Maschine näht.

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Re: Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3

#77 Beitrag von nejc74 »

Vielen Dank! Ich habe die Maschine gestern eine Weile laufen lassen. Es ist mir gelungen, den Tisch so einzustellen, dass er nach Beendigung des Zyklus automatisch stoppt, wobei sich der Stift in der Position „Nach dem Schnitt“ befindet.
Der Nähzyklus funktionierte meistens, aber die Kupplung gab die Riemenscheibe immer noch nicht frei.
Ich habe die Arbeit daran unterbrochen, als ich feststellte, dass auf der rechten Seite ein kleines Schiebeteil (Teil 11) fehlte. Ich hatte zuvor an dieser Gruppe gearbeitet und die Feder (Teil 17) befestigt, die dort einfach nur herunterhing. Jetzt kann ich Teil 11 jedoch nicht mehr finden. Hoffentlich befindet es sich noch irgendwo in der Maschine und ist unversehrt.
Part_11.jpg
Part_11_ab.jpg
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sputnik
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Re: Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3

#78 Beitrag von sputnik »

Das "Schiebeteil" wird bei solchen Maschinen üblicherweise als "Kulissenstein" bezeichnet. In der Schweiz häufig auch "Klötzli" genannt. biggrin

Das Teil mit dem Schlitz in dem sich der Kulissenstein bewegt ist die "Überstichkulisse".
Der "Überstich" ist die "Zick-Zack-Bewegung" der Nadelstange.

Dieser gesamte Mechanismus wird als "Überstichantrieb" bezeichnet. Also als Antrieb für die Zick-Zack-Pendelung der Nadelstange. Diese Bewegung ergibt dann am Knopfloch die Raupenbreite.
Interessanterweise ist dieser Hebel blau lackiert worden ...
Dürkopp musste die Baugruppe Stichbildung/Greiferantrieb aus Lizenzrechtlichen Gründen immer blau lackieren und in der Anleitung darauf hinweisen das sie diese Baugruppe von Reece lizensiert nachbauen dürfen. ... Vermutlich hat dann Dürkopp irgendwann das von Minerva verlangt? wink


Jedenfalls ist es sehr wichtig diesen Kulissenstein zu finden! Normalerweise kann er nur der Schwerkraft folgend nach unten fallen ! Und unterhalb befindet sich die grosse Kurvenscheibe. Da kann er an falscher Stelle jederzeit die gesamte Maschine blockieren und/oder grossen Schaden anrichten !

Also bewaffne Dich mit einer guten Taschenlampe und einem Inspektiosspiegel und begieb Dich auf die Suche.
Inspektiosspiegel.jpg

Ein Endoskop könnte auch hilfreich sein.
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Viel Glück bei der Suche !


Falls Du mit dem Spiegel nicht findest, kannst Du noch probieren ein Gestell aus einem Brett mit Holzklötzen zu bauen wo du den aufklappbaren Oberteil der Maschine verkehrt herum drauflegen kannst um durch rütteln und schütteln den Stein herauszubekommen.

Im ungünstigsten Fall muss man die Maschine komplett zerlegen. Bereits eine kleine harte Schraube oder eine Nadel kann zu blockieren/zerstörung der grossen Hauptkuvenscheibe führen. angry
Der Kulissenstein ist aus gehärtetem Stahl und die Hauptkurve ist aus weichem Grauguss.

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