Adler Teilgestell mit Adler
Adler Teilgestell mit Adler
Liebe Nähmaschinenleute,
ich habe beim Abbruch einer kleinen Scheuer dieses Teil einer alten Adler-Nähmaschine gefunden.
Trotz längerer Recherche in den Tiefen und Weiten des Internets habe ich nix wirklich Konkretes dazu gefunden.
Lässt sich sagen zu welchem Model dieses Tel gehört und wir alt es ist?
Danke für eure Hilfe.
LG
minimee
ich habe beim Abbruch einer kleinen Scheuer dieses Teil einer alten Adler-Nähmaschine gefunden.
Trotz längerer Recherche in den Tiefen und Weiten des Internets habe ich nix wirklich Konkretes dazu gefunden.
Lässt sich sagen zu welchem Model dieses Tel gehört und wir alt es ist?
Danke für eure Hilfe.
LG
minimee
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Re: Adler Teilgestell mit Adler
Sry,
ich habs falsch eingestellt. Bitte verschieben falls möglich.
Man sieht: Wer lesen kann ist im Vorteil
ich habs falsch eingestellt. Bitte verschieben falls möglich.
Man sieht: Wer lesen kann ist im Vorteil
Re: Adler Teilgestell mit Adler
ich nehme mal an, dass es oben nicht abgesägt ist,
also wir wohl was von oben angeschraubt.
Dann am ehesten ein Gestell für eine Schustermaschine.
Und zwar nach 1900 circa,
weil Koch vorher "Colibri" und "Patent Elastic" hatte,
da hatte das Gestell noch ein weiter vorne liegendes Pedal wegen quer liegendem Riemenrad.
Die späteren Maschinen hatten,
wie auch bei der Konkurrenz,
unten nur eine mittlere Verschraubung, für den Querträger unten.
Das oberste Loch ist Querträger oben, das Loch über der Schrift ist für das Riemenrad.
Andere Maschinen (Tisch) kommen nicht in Frage, weil Tischplatten von unten angeschraubt sind, nicht von oben durch Platte in das Seitenteil.
kurz:
Adler 30 frühe Version (zu 99,9%)
Bild: spätere Adler 30, genau die gleiche Gestellseite, aber spätere Ausführung
.
also wir wohl was von oben angeschraubt.
Dann am ehesten ein Gestell für eine Schustermaschine.
Und zwar nach 1900 circa,
weil Koch vorher "Colibri" und "Patent Elastic" hatte,
da hatte das Gestell noch ein weiter vorne liegendes Pedal wegen quer liegendem Riemenrad.
Die späteren Maschinen hatten,
wie auch bei der Konkurrenz,
unten nur eine mittlere Verschraubung, für den Querträger unten.
Das oberste Loch ist Querträger oben, das Loch über der Schrift ist für das Riemenrad.
Andere Maschinen (Tisch) kommen nicht in Frage, weil Tischplatten von unten angeschraubt sind, nicht von oben durch Platte in das Seitenteil.
kurz:
Adler 30 frühe Version (zu 99,9%)
Bild: spätere Adler 30, genau die gleiche Gestellseite, aber spätere Ausführung
.
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Singer: IF, 15 home(-22,K26,-30,41), 15 industrial(15xx,15-31,15-39,15H526), 18-2+3, VS3, VS3-28 Übergang, 28, 39,128, 127,
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 91K5, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 91K5, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F
Re: Adler Teilgestell mit Adler
Diese Gestelle wurden bei allen "normalen" alten Adlern verwendet.
Nach dem ersten Weltkrieg wurden dann modernere (ähnlich wie bei Pfaff) verwendet.
Erst Holzgestelle wegen reparationsbedingtem Eisenmangel ... und dann die moderneren Gussgestelle.
Und das Loch in der Mitte ist das untere Ende vom Querträger.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Nach dem ersten Weltkrieg wurden dann modernere (ähnlich wie bei Pfaff) verwendet.
Erst Holzgestelle wegen reparationsbedingtem Eisenmangel ... und dann die moderneren Gussgestelle.
Und das Loch in der Mitte ist das untere Ende vom Querträger.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
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Zuletzt geändert von sputnik am Dienstag 29. September 2026, 21:53, insgesamt 1-mal geändert.
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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Re: Adler Teilgestell mit Adler
aber die sind alle von unten gegengeschraubt.
Die "Laschen" dafür fehlen diesem Gestellteil.
Es ist eins für Oberverschraubung, ausschliesslich an Schustermaschinentischen zu finden.
Schau dein Foto mal genau an,
es ist abweichend von dem anderen
Die "Laschen" dafür fehlen diesem Gestellteil.
Es ist eins für Oberverschraubung, ausschliesslich an Schustermaschinentischen zu finden.
Schau dein Foto mal genau an,
es ist abweichend von dem anderen
Singer: IF, 15 home(-22,K26,-30,41), 15 industrial(15xx,15-31,15-39,15H526), 18-2+3, VS3, VS3-28 Übergang, 28, 39,128, 127,
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 91K5, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 91K5, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F
Re: Adler Teilgestell mit Adler
Die Laschen lehnen an der Wand oder sind abgeschnitten. Die waren ja nur für eine Schraube und sind nicht breiter als die Gestellbeine.
Bitte noch um ein Photo von der anderen Seite um die Laschenfrage klären zu können.
Bitte noch um ein Photo von der anderen Seite um die Laschenfrage klären zu können.
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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Re: Adler Teilgestell mit Adler
vielleicht lehnen sie wirklich an der Wand.
Aber würd so gut passen zu "A30"
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29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 91K5, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 91K5, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F
Re: Adler Teilgestell mit Adler
Die Adler 30 gab es seit ~1900 ... derem Frühzeit kenne ich nicht weil ich immer mit Maschinen im Betrieb zu tun hatte. Wenn ich mich recht erinnere was die älteste Adler 30 angeblich aus den 1920er Jahren. So verschnörkelte Gestelle gab es bei meinen Kunden ohnehin nie. Vermutlich hat man damals auch schon (zumindest teilweise) zwischen Haushalt, Gewerbe und Industrie unterschieden. Es scheint ja JETZT (und das noch nicht lange) auch bei den unterschiedlich dicken Tischplatten so gewesen zu sein.
Dazu kommen dann nich die Kriegswirren/-folgen (reparationsbedingter Eisenmangel) und die länderspezifischen Eigenheiten (wie Transportkosten, Vertretungen und Verfügbarkeit).
Für mich (als neugieriger Mensch) kam noch hinzu das die direkten Kontakte meiner älteren Kollegen meistens nur bis Anfang der 1920er Jahre zurückreichten. Ich habe einige Male versucht bei Pfaff, Dürkopp und Adler etwas über alte Zeiten zu erfahren ... worauf mir niemand eine Antwort geben konnte. Das meiste über deutsche Nähmaschinengeschichte habe ich interessanterweie 1979 bei Porkert Bayreuth erfahren, aber davon damals vieles nicht verstanden. Für mich entsteht hier im Forum durch Euer Aller Wissen und aus dem was ich vor langer Zeit gehört und (in der DNZ) gelesen habe erst langsam ein Bild was damals war
... ob mein Bild dann stimmt ist wieder eine andere Sache.
Mein erstes orginales Reece Gestell habe ich gesehen nachdem ich bereits ~10 Jahre bei der Generalvertretung gearbeitet habe, weil Gestelle normalerweise nie so weit transportiert wurden sondern von lokalen Firmen zugekauft wurden. Auch die direkte Niederlassung von Pfaff Kaiserslautern hat ihre Tischplatten beim selben Tischler wie meine Firma anfertigen lassen. Aber meine Firma hat auch bei Gewerbemaschinen immer 40mm Tischplatten verwendet und Pfaff hat (wie in Deutschland auch) bei Gewerbe nur 30mm Tischplatten gekauft.
Verschiedene alte Zulieferer/Kollegen haben mir solche Sachen (Lizenzfertigung, Auftragsfertigung, legale/illegale Nachbauten, hat fast jede Firma gebaut ...) auch manchmal erzählt ... aber vieles habe ich damals (mangels ausreichender Kenntnisse) nicht verstanden. Und viele Kollegen wollten (verständlicherweise) vermutlich auch nicht mehr über ihre Erlebnisse/Erfahrungen in Kriegs-/Nachkriegszeiten sprechen/nachdenken.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Dazu kommen dann nich die Kriegswirren/-folgen (reparationsbedingter Eisenmangel) und die länderspezifischen Eigenheiten (wie Transportkosten, Vertretungen und Verfügbarkeit).
Für mich (als neugieriger Mensch) kam noch hinzu das die direkten Kontakte meiner älteren Kollegen meistens nur bis Anfang der 1920er Jahre zurückreichten. Ich habe einige Male versucht bei Pfaff, Dürkopp und Adler etwas über alte Zeiten zu erfahren ... worauf mir niemand eine Antwort geben konnte. Das meiste über deutsche Nähmaschinengeschichte habe ich interessanterweie 1979 bei Porkert Bayreuth erfahren, aber davon damals vieles nicht verstanden. Für mich entsteht hier im Forum durch Euer Aller Wissen und aus dem was ich vor langer Zeit gehört und (in der DNZ) gelesen habe erst langsam ein Bild was damals war
Mein erstes orginales Reece Gestell habe ich gesehen nachdem ich bereits ~10 Jahre bei der Generalvertretung gearbeitet habe, weil Gestelle normalerweise nie so weit transportiert wurden sondern von lokalen Firmen zugekauft wurden. Auch die direkte Niederlassung von Pfaff Kaiserslautern hat ihre Tischplatten beim selben Tischler wie meine Firma anfertigen lassen. Aber meine Firma hat auch bei Gewerbemaschinen immer 40mm Tischplatten verwendet und Pfaff hat (wie in Deutschland auch) bei Gewerbe nur 30mm Tischplatten gekauft.
Verschiedene alte Zulieferer/Kollegen haben mir solche Sachen (Lizenzfertigung, Auftragsfertigung, legale/illegale Nachbauten, hat fast jede Firma gebaut ...) auch manchmal erzählt ... aber vieles habe ich damals (mangels ausreichender Kenntnisse) nicht verstanden. Und viele Kollegen wollten (verständlicherweise) vermutlich auch nicht mehr über ihre Erlebnisse/Erfahrungen in Kriegs-/Nachkriegszeiten sprechen/nachdenken.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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