Singer 457G135 – Justage & Nadelsystem-Wechsel
Re: Singer 457G135 – Justage & Nadelsystem-Wechsel
Lt. BA ist Nadelsystem 1906-12-1 und 1906-14 ausgeschrieben was 80 bis 90Nm entspricht. Ich habe mit 100er Nadeln und 30er Garn probiert.
Werde dann 90er Nadel mit 40er Garn probieren ob besser wird...obwohl die Maschinen locker 30er Garn bis 110er Nadel vertragen sollten.
Werde dann 90er Nadel mit 40er Garn probieren ob besser wird...obwohl die Maschinen locker 30er Garn bis 110er Nadel vertragen sollten.
- PFAFF :34,60,114,115,138,141,142,145,175,191,192,193,195,230,238,260,335,345,362,422,433,545,546,1245
- ADLER :4,67,69,167,168,220,267,1217
- SINGER :24,29,34,51,178,221,316,320,457
- MINERVA :331,335,01118,01258,72520,72524,72525,72527
Re: Singer 457G135 – Justage & Nadelsystem-Wechsel
hier noch Kurzvideo aus andere Perspektive
- PFAFF :34,60,114,115,138,141,142,145,175,191,192,193,195,230,238,260,335,345,362,422,433,545,546,1245
- ADLER :4,67,69,167,168,220,267,1217
- SINGER :24,29,34,51,178,221,316,320,457
- MINERVA :331,335,01118,01258,72520,72524,72525,72527
Re: Singer 457G135 – Justage & Nadelsystem-Wechsel
Ich habe wieder auf das Nadelsystem 1906 zurückgewechselt, da sich die Nadelgeometrie zu 134 stark unterscheidet. So kann man wenigstens eine Sache ausschließen. Ich bin auch mit der Garnstärke runtergegangen, allerdings immer noch ohne Erfolg. Meine Vermutung ist, dass es am Rotationsheber liegt. Die Schlaufen werden jetzt auch im Vorwärtsgang nicht richtig gezogen. Rückwärts kommt am Schluß...
- PFAFF :34,60,114,115,138,141,142,145,175,191,192,193,195,230,238,260,335,345,362,422,433,545,546,1245
- ADLER :4,67,69,167,168,220,267,1217
- SINGER :24,29,34,51,178,221,316,320,457
- MINERVA :331,335,01118,01258,72520,72524,72525,72527
Re: Singer 457G135 – Justage & Nadelsystem-Wechsel
Ein mir von vielen anderen Maschinen her bekanntes Problem, besteht in der Zeit welcher der Fadengeber für den Fadenanzug zur Verfügung hat.
Der Anzug kann erst beginnen, wenn der Faden nicht mehr vom Greifer Festgehalten wird ... und muss (bei Fadenhebelmaschinen) beendet sein wenn der Fadenhebel seinen höchsten Punkt erreicht hat.
Je nach Maschine, Greifer und Faden geht sich das oft nicht leicht/perfekt aus ... deshalb muss/soll dann der Transport möglichst spät eingestellt sein, damit der noch mithilft den Stich richtig "anzuziehen". Das steht auch irgendwo bei Renters beschrieben ... und geht sich dann meistens irgendwie aus. Hängt natürlich auch von der Stichlänge ab.
Also probieren dass der Stoff so spät wie möglich transportiert wird.
Ansonsten fällt mir nur mehr der Faden ein ... einen anderen weniger elastischen Faden probieren.
Den Kurvenfadengeber kenne ich nur aus der Ferne, aber da versuchen dass der soviel wie möglich anzieht.
Und wenn möglich auch probieren den Zeitpunkt etwas früher oder später einzustellen?
Gibt es bei der Maschine vielleicht noch eine weitere Verstellmöglichkeit wie bei vielen Schnellnähern (verschiebbare Fadenführung?) für die Materialstärke?
Alle fadenberührenden Stellen gut poliert?
Deine Schilderung das es zu Beginn nur beim Retournähen auftrat, erinnert mich an ein Gespräch mit einem Adler Konstrukteur der meinte: "Diese Maschine sei nicht zum Retournähen gebaut und es hätte konstruktiv keine bessere Möglichkeit gegeben." Man müsse also bei der betroffenen Maschine einen schlechten Fadenanzug beim Retournähen in Kauf nehmen.
Der Anzug kann erst beginnen, wenn der Faden nicht mehr vom Greifer Festgehalten wird ... und muss (bei Fadenhebelmaschinen) beendet sein wenn der Fadenhebel seinen höchsten Punkt erreicht hat.
Je nach Maschine, Greifer und Faden geht sich das oft nicht leicht/perfekt aus ... deshalb muss/soll dann der Transport möglichst spät eingestellt sein, damit der noch mithilft den Stich richtig "anzuziehen". Das steht auch irgendwo bei Renters beschrieben ... und geht sich dann meistens irgendwie aus. Hängt natürlich auch von der Stichlänge ab.
Also probieren dass der Stoff so spät wie möglich transportiert wird.
Ansonsten fällt mir nur mehr der Faden ein ... einen anderen weniger elastischen Faden probieren.
Den Kurvenfadengeber kenne ich nur aus der Ferne, aber da versuchen dass der soviel wie möglich anzieht.
Und wenn möglich auch probieren den Zeitpunkt etwas früher oder später einzustellen?
Gibt es bei der Maschine vielleicht noch eine weitere Verstellmöglichkeit wie bei vielen Schnellnähern (verschiebbare Fadenführung?) für die Materialstärke?
Alle fadenberührenden Stellen gut poliert?
Deine Schilderung das es zu Beginn nur beim Retournähen auftrat, erinnert mich an ein Gespräch mit einem Adler Konstrukteur der meinte: "Diese Maschine sei nicht zum Retournähen gebaut und es hätte konstruktiv keine bessere Möglichkeit gegeben." Man müsse also bei der betroffenen Maschine einen schlechten Fadenanzug beim Retournähen in Kauf nehmen.
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
Re: Singer 457G135 – Justage & Nadelsystem-Wechsel
Es gibt mehrere Maschinen mit rotierendem Fadenhebel, beispielsweise die Pfaff 1114.
Allerdings habe ich bisher noch keine vernünftigen Unterlagen zu dieser Bauweise bzw. zum Fadenhebel gefunden.
Diese Bauweise hat für Industriemaschinen massive Vorteile: Enorme Geschwindigkeit und hohe Laufruhe bei geringen Vibrationen, könnte aber noch nicht testen mit Vollgas...
Das Problem bei der verstellten Maschine ist, dass der Fadenhebel nach der Schlingenbildung um die Spulenkapsel die überschüssige Fadenschlinge nicht vollständig aus dem Greiferbereich herauszieht. Der Fadenanzug wird also etwas zu früh beendet oder irgendetwas verhindert es. Sie hat ja teilweise genäht, zwar mit Fehlstichen, aber immerhin. Die Rede "jetzt" ist die ganze Zeit vom Vorwärtsnähen. Der Rückwärtsgang wird am Schluss eingestellt, wenn es klappt.
Ich denke, dass sich der Zeitpunkt nicht einstellen lässt, da der Fadenhebel fest mit der Nadelstange synchronisiert ist.
Deinen Tipp, den Transport möglichst spät einzustellen, werde ich ausprobieren, Danke.
Ja, alle fadenberührenden Stellen sind gut poliert. Ich habe es auch mit bondiertem, weniger elastischem Garn versucht – leider ebenfalls ohne Erfolg.
Hier paar Bilder:
Fadenanzug Beginn Fadenanzug Ende
Allerdings habe ich bisher noch keine vernünftigen Unterlagen zu dieser Bauweise bzw. zum Fadenhebel gefunden.
Diese Bauweise hat für Industriemaschinen massive Vorteile: Enorme Geschwindigkeit und hohe Laufruhe bei geringen Vibrationen, könnte aber noch nicht testen mit Vollgas...
Das Problem bei der verstellten Maschine ist, dass der Fadenhebel nach der Schlingenbildung um die Spulenkapsel die überschüssige Fadenschlinge nicht vollständig aus dem Greiferbereich herauszieht. Der Fadenanzug wird also etwas zu früh beendet oder irgendetwas verhindert es. Sie hat ja teilweise genäht, zwar mit Fehlstichen, aber immerhin. Die Rede "jetzt" ist die ganze Zeit vom Vorwärtsnähen. Der Rückwärtsgang wird am Schluss eingestellt, wenn es klappt.
Ich denke, dass sich der Zeitpunkt nicht einstellen lässt, da der Fadenhebel fest mit der Nadelstange synchronisiert ist.
Deinen Tipp, den Transport möglichst spät einzustellen, werde ich ausprobieren, Danke.
Ja, alle fadenberührenden Stellen sind gut poliert. Ich habe es auch mit bondiertem, weniger elastischem Garn versucht – leider ebenfalls ohne Erfolg.
Hier paar Bilder:
Fadenanzug Beginn Fadenanzug Ende
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