Asbest im Motor?
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saumseliger
- Schnurkettenwechsler

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- Wohnort: Großraum Köln
Asbest im Motor?
Liebe Leute,
Asbest war ja schon immer mal Thema.
Ich bin nun über einen NäMa-tisch gestolpert, der einen ES-Anlasser-Motor hat.
Also die Firma hieß "ES-Motoren" und saß wohl mal in Berlin.
Bevor Ihr nach Fotos fragt: Meine Kamera, bzw. deren Akkus streiken.
Ich fotografiere so selten digital, dass die Akkus regelmäßig den Geist aufgeben.
Aber zur Sache:
Der Motor hat 95 W, was ich für angemessen halte.
Dann folgt eine Bremse, die ist definitiv aus Leder, kein Problem.
Die Widerstände im Anlasser sind aber ganz offensichtlich auf Asbestpappe
gewickelt, die fallen für mich definitiv aus. Ich weiß wohl, dass Asbest in der Regel
erst bei einer Demontage zum Problem wird, nicht, wenn er fest und geschlossen verbaut ist.
Hier sieht man das Zeug aber ohne einen Schraubenzieher in die Hand genommen zu habe.
Da bastel ich mir was anderes dran.
Ich bin mir nur gerade nicht sicher, ob möglicherweise im Motor auch Asbest verbaut sein kann,
obwohl ich mir nicht so recht vorstellen kann, warum und wo, denn die beiden möglichen (mir vorstellbaren) Gründe,
Asbest zu nutzen sind ja ausgelagert (Bremse und Anlasserwiderstände).
Hab' ich da was übersehen oder falsch gedacht?
Ich werde das mal außer Haus demontieren:
den Widerstandskasten ohnehin zur Entsorgung, alles andere zur Wiederverwendung.
Vielleicht habe ich bis dahin auch neue Akkus.
Aber für eine Einschätzung, was Asbest im eigentlichen Motor betrifft, wäre ich durchaus dankbar.
tschö
der gert
Asbest war ja schon immer mal Thema.
Ich bin nun über einen NäMa-tisch gestolpert, der einen ES-Anlasser-Motor hat.
Also die Firma hieß "ES-Motoren" und saß wohl mal in Berlin.
Bevor Ihr nach Fotos fragt: Meine Kamera, bzw. deren Akkus streiken.
Ich fotografiere so selten digital, dass die Akkus regelmäßig den Geist aufgeben.
Aber zur Sache:
Der Motor hat 95 W, was ich für angemessen halte.
Dann folgt eine Bremse, die ist definitiv aus Leder, kein Problem.
Die Widerstände im Anlasser sind aber ganz offensichtlich auf Asbestpappe
gewickelt, die fallen für mich definitiv aus. Ich weiß wohl, dass Asbest in der Regel
erst bei einer Demontage zum Problem wird, nicht, wenn er fest und geschlossen verbaut ist.
Hier sieht man das Zeug aber ohne einen Schraubenzieher in die Hand genommen zu habe.
Da bastel ich mir was anderes dran.
Ich bin mir nur gerade nicht sicher, ob möglicherweise im Motor auch Asbest verbaut sein kann,
obwohl ich mir nicht so recht vorstellen kann, warum und wo, denn die beiden möglichen (mir vorstellbaren) Gründe,
Asbest zu nutzen sind ja ausgelagert (Bremse und Anlasserwiderstände).
Hab' ich da was übersehen oder falsch gedacht?
Ich werde das mal außer Haus demontieren:
den Widerstandskasten ohnehin zur Entsorgung, alles andere zur Wiederverwendung.
Vielleicht habe ich bis dahin auch neue Akkus.
Aber für eine Einschätzung, was Asbest im eigentlichen Motor betrifft, wäre ich durchaus dankbar.
tschö
der gert
Adler 48-10, 49-2, 52, 81-80, 89-24,189AB, Mauser-Spezial AIF-A, Singer 103D
Re: Asbest im Motor?
Mir ist kein Universal Kleinmotor bekannt, in dem es notwendig gewesen wäre das hitzefeste Asbest zu verwenden.saumseliger hat geschrieben: Dienstag 3. November 2026, 14:36 Aber für eine Einschätzung, was Asbest im eigentlichen Motor betrifft, wäre ich durchaus dankbar.
Asbest ist häufiger in Elektroherden, Bügeleisen und Elektro Heizungen zu finden. Ebenfalls vorsichtig wäre ich bei alten Toastern "aus der Mid-Century Retro Vintage" Ecke.
Asbest ist sehr viel ungefährlicher als Radioaktivität, -
"Asbest" ist ein Begriff der gerne zur Abschreckung benutzt wird.
Re: Asbest im Motor?
In den größeren Motoren, also diesen, die man unten am Tisch befestigt, kommt das durchaus vor, aber eher im Anlasserbereich als im Motor!
Es gibt radioaktive Stoffe, die sehr schwach strahlen, dann auch noch Alphateilchen, Thorium z.B.
Es kommt darauf an, wie man es handhabt!
Würde ich pauschal so nicht sagen!Noffie hat geschrieben: Dienstag 3. November 2026, 14:59 Asbest ist sehr viel ungefährlicher als Radioaktivität, -
Es gibt radioaktive Stoffe, die sehr schwach strahlen, dann auch noch Alphateilchen, Thorium z.B.
Es kommt darauf an, wie man es handhabt!
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saumseliger
- Schnurkettenwechsler

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- Registriert: Donnerstag 18. Januar 2024, 10:42
- Wohnort: Großraum Köln
Re: Asbest im Motor?
Danke schon mal für die Antworten!
Von wegen Radioaktivität: deswegen hab' ich kein Mini-Atomkraftwerk im Garten.
Und bekomme auch keins.
Von wegen Asbest: immerhin ist das Zeugs seit 1993 verboten. Ganz so harmlos ist es sicher nicht.
Und ich schätze, ich habe meine Dosis schon abgekriegt:
Als jugendlicher Filmvorführer war mein persönlicher Favorit der Siemens 2000, und wie ich lernen
durfte/musste, strotze der nur so von dem Zeug. Und ein Gebläse hatte der auch.
Ich hab den Anlasser (im Freien) demontiert: der Widerstandsdraht ist definitiv auf Asbest gewickelt.
Im Motor sieht es nicht danach aus, der bekommt seine Chance.
Und wenn ich das Gehäuse des Anlassers retten kann (auswaschen unter Wasser, dann kann ich
evtl. die Bremsbetätigung weiternutzen, der Bremsbelag ist eindeutig Leder.
Und vielleicht treib' ich bis dahin auch 'nen neuen Akku für die Kamera auf.
tschö
der gert
Von wegen Radioaktivität: deswegen hab' ich kein Mini-Atomkraftwerk im Garten.
Und bekomme auch keins.
Von wegen Asbest: immerhin ist das Zeugs seit 1993 verboten. Ganz so harmlos ist es sicher nicht.
Und ich schätze, ich habe meine Dosis schon abgekriegt:
Als jugendlicher Filmvorführer war mein persönlicher Favorit der Siemens 2000, und wie ich lernen
durfte/musste, strotze der nur so von dem Zeug. Und ein Gebläse hatte der auch.
Ich hab den Anlasser (im Freien) demontiert: der Widerstandsdraht ist definitiv auf Asbest gewickelt.
Im Motor sieht es nicht danach aus, der bekommt seine Chance.
Und wenn ich das Gehäuse des Anlassers retten kann (auswaschen unter Wasser, dann kann ich
evtl. die Bremsbetätigung weiternutzen, der Bremsbelag ist eindeutig Leder.
Und vielleicht treib' ich bis dahin auch 'nen neuen Akku für die Kamera auf.
tschö
der gert
Adler 48-10, 49-2, 52, 81-80, 89-24,189AB, Mauser-Spezial AIF-A, Singer 103D
Re: Asbest im Motor?
Ich würde das bröselnde Stück Asbest mit Wasserglas (Natrium-, Kalium- oder Lithiumsilikat in wässriger Lösung) stabilisieren.
Temperaturbeständig und nicht leitfähig hält es das Stück zusammen, Problem gelöst.
Temperaturbeständig und nicht leitfähig hält es das Stück zusammen, Problem gelöst.
Re: Asbest im Motor?
Hat ja auch niemand behauptet!
In dieser Anlasserkombination sehe ich das auch kritischer.
Solange man da normalerweise nicht dran rührt, bereitet das Zeugs keine Gefahr.
Deswegen sind auch noch massenweise Eternitplatten aktiv verbaut, die nicht unbedingt abgebaut und entsorgt werden müssen.
Re: Asbest im Motor?
Makatea hat geschrieben: Mittwoch 4. November 2026, 12:46 Ich würde das bröselnde Stück Asbest mit Wasserglas (Natrium-, Kalium- oder Lithiumsilikat in wässriger Lösung) stabilisieren.
Temperaturbeständig und nicht leitfähig hält es das Stück zusammen, Problem gelöst.

