Veritas 8014/4143 electronic Unterschiede zur /43
Re: Veritas 8014/4143 electronic Unterschiede zur /43
Ich habe die Columba 4500 NP empfohlen, weil sie das gleiche Programm hat wie die /43. Dazu kommt noch die Elektronik mit Nadelpositionierung.
In dieser Kombination dürfte das einmalig sein!
In dieser Kombination dürfte das einmalig sein!
Re: Veritas 8014/4143 electronic Unterschiede zur /43
Ok. Wenn ich mich recht entsinne, hieß die Elektronik damals "Vollwellenelektronik"
Das hat z.B. diese:
oder auch diese:
Und was mir meist keiner glaubt:
Die Maschine, die als Gracia für Viktoria gebaut und im Genex - Katalog verkauft wurde, ist qualitativ eine andere Nummer als die für den Inlandsmarkt...
Grüße, Jürgen - der, wenn das so ist, keine Columba braucht

Das hat z.B. diese:
oder auch diese:
Und was mir meist keiner glaubt:
Die Maschine, die als Gracia für Viktoria gebaut und im Genex - Katalog verkauft wurde, ist qualitativ eine andere Nummer als die für den Inlandsmarkt...
Grüße, Jürgen - der, wenn das so ist, keine Columba braucht
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bikebastler
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Re: Veritas 8014/4143 electronic Unterschiede zur /43
Meinst du das im positiven oder negativen Sinne?3607 hat geschrieben: Donnerstag 5. November 2026, 18:11
Und was mir meist keiner glaubt:
Die Maschine, die als Gracia für Viktoria gebaut und im Genex - Katalog verkauft wurde, ist qualitativ eine andere Nummer als die für den Inlandsmarkt...
Re: Veritas 8014/4143 electronic Unterschiede zur /43
...positiv für den, der die Maschine für Westgeld kaufen konnte - negativ für den, der mit dem Rest klar kommen musste...
Re: Veritas 8014/4143 electronic Unterschiede zur /43
Hast Du damit mehrfache Erfahrungen gemacht?3607 hat geschrieben: Donnerstag 5. November 2026, 18:11 Und was mir meist keiner glaubt:
Die Maschine, die als Gracia für Viktoria gebaut und im Genex - Katalog verkauft wurde, ist qualitativ eine andere Nummer als die für den Inlandsmarkt...
Denn es könnte auch an einer mangelnden Fertigungskonstanz liegen!
Die Victorias, nicht alle - haben z.B. einen schönen glatten weißen Lack, während die Veritas gelabelten oft in einen "robust" gehaltenen unebenen Lack daherkommen.
Die Maschinen mit den Metalldeckeln, also die 444x Serie und die Columbas sind von den Passungen oft nicht ganz optimal, man kann damit aber m.E. leben.
Re: Veritas 8014/4143 electronic Unterschiede zur /43
Hallo,
Weiß du, ich habe 79 meine Lehre begonnen, habe also noch rund 10 Jahre das reale Leben mit Erwachsenen in der DDR gesehen.
Der Spruch: "Am besten ist der Export der im Lande bleibt!" stammte damals von einem Kabarett - könnte sogar die Herkuleskeule gewesen sein - hat allgemein auf die Missstände hinweisen wollen und war mit einer Flasche "Radeberger Exportbier" in der Hand gesprochen worden. Selbiges Bier zu kriegen musstest du damals viel Beziehungen haben.
Heute, immer wenn ich wieder mal solche Unzulänglichkeiten in die Hand bekomme, denke ich daran - nicht nur bei Nähmaschinen - und kalkuliere ein, das es mit einstellen mitunter nicht gemacht ist, dass nachgebessert werden muss.
Grüße, Jürgen
Wenn wir jetzt nur von Nähmaschinen sprechen ist es so, das ICH bei Ostmaschinen immer wieder Mängel/ Unschönheiten finde, die in meinen Augen schon so ausgeliefert wurden weil man das eben gar nicht verstellen kann. (bei einer Altenburg ein Greifer, der fast einen halben mm Abstand zur Nadelspitze hat und man kann es nicht einstellen, oder eine 8043 glaub ich, bei der die Welle zum Greifer merklich Spiel hat obwohl der Maschine anzusehen und die Verkäuferin gesagt hat, dass die Maschine nicht oft im Gebrauch war, oder ein Stichlängenknopf, der sich nicht auf "0" Transport stellen lässt - nur, wenn man die Langlöcher noch einen knappen mm nachfeilt...Das sind Dinge, die sind bei Pfaff bestimmt nicht vorgekommen und dementsprechend können sich Forenmitglieder, die ihr Leben lang mit Pfaff zu tun hatten nicht vorstellen, dass man hier manchmal nachbessern muss, was eigentlich schon im Werk hätte passieren müssen.Ramses hat geschrieben: Donnerstag 5. November 2026, 22:12 Hast Du damit mehrfache Erfahrungen gemacht?
Weiß du, ich habe 79 meine Lehre begonnen, habe also noch rund 10 Jahre das reale Leben mit Erwachsenen in der DDR gesehen.
Der Spruch: "Am besten ist der Export der im Lande bleibt!" stammte damals von einem Kabarett - könnte sogar die Herkuleskeule gewesen sein - hat allgemein auf die Missstände hinweisen wollen und war mit einer Flasche "Radeberger Exportbier" in der Hand gesprochen worden. Selbiges Bier zu kriegen musstest du damals viel Beziehungen haben.
Heute, immer wenn ich wieder mal solche Unzulänglichkeiten in die Hand bekomme, denke ich daran - nicht nur bei Nähmaschinen - und kalkuliere ein, das es mit einstellen mitunter nicht gemacht ist, dass nachgebessert werden muss.
Grüße, Jürgen
Re: Veritas 8014/4143 electronic Unterschiede zur /43
Ich wollte das, was Du geschrieben hast, weder kritisieren, noch infragestellen.
Aber mir geht es oft so, daß bei Nähmaschinen im Konkreten ich eine Einschätzung habe, die sich als falsch herausstellt.
Daher habe ich nachgefragt, ob Deine Einschätzung auf viele Fällen basiert.
Ich hatte schon wirklich viele Veritassen auf dem Tisch.
Und ja, sie sind rustikal gebaut, was kein Nachteil sein muss.
Die Mentalität im Osten war auch eine andere, da legte man schon mal Hand an, wenn etwas nicht stimmte.
Was Du schriebst, ist mir aber so noch nicht aufgefallen, und ich hatte bestimmt schon beide Versionen vor mir.
Die Victorias und Lloyds sind mir bislang nicht als hochwertiger aufgefallen als die originalen mit "Veritas" gemarkten.
Wie gesagt, vom äußeren Finish schon, aber was Du schreibst, da müsste die Fertigung beinahe auf Zufall beruht haben, wenn man am Ende die Maschinen in zwei Kategorien trennen konnte.
Nur weil ich mir das nicht so vorstellen kann, muss das natürlich nicht heißen, daß es so nicht war.
Ich bin übrigens auch schon so alt, daß ich die DDR real erlebt habe, auch wenn ich nicht dort gelebt habe, nur direkt an der Grenze!
Aber mir geht es oft so, daß bei Nähmaschinen im Konkreten ich eine Einschätzung habe, die sich als falsch herausstellt.
Daher habe ich nachgefragt, ob Deine Einschätzung auf viele Fällen basiert.
Ich hatte schon wirklich viele Veritassen auf dem Tisch.
Und ja, sie sind rustikal gebaut, was kein Nachteil sein muss.
Die Mentalität im Osten war auch eine andere, da legte man schon mal Hand an, wenn etwas nicht stimmte.
Was Du schriebst, ist mir aber so noch nicht aufgefallen, und ich hatte bestimmt schon beide Versionen vor mir.
Die Victorias und Lloyds sind mir bislang nicht als hochwertiger aufgefallen als die originalen mit "Veritas" gemarkten.
Wie gesagt, vom äußeren Finish schon, aber was Du schreibst, da müsste die Fertigung beinahe auf Zufall beruht haben, wenn man am Ende die Maschinen in zwei Kategorien trennen konnte.
Nur weil ich mir das nicht so vorstellen kann, muss das natürlich nicht heißen, daß es so nicht war.
Ich bin übrigens auch schon so alt, daß ich die DDR real erlebt habe, auch wenn ich nicht dort gelebt habe, nur direkt an der Grenze!
Re: Veritas 8014/4143 electronic Unterschiede zur /43
...ich weiß nicht genau, was du mit Zufall meinst. Fakt ist doch, dass es keine CNC - Maschinen gab, aus denen heute eben Teile in einer Genauigkeit fallen, mit der man damals ganz viel Mühe gehabt hätte. Da haben Menschen dran gestanden, die Fehler gemacht haben. Am Ende war aber die Gütekontrolle und die hat, wenn die Maschine für Devisen verkauft wurde, gaaaaaaanz genau hingeguckt wärend eben auf den Inlandsmarkt auch so manche Montagsmaschine durchgerutscht ist.Ramses hat geschrieben: Freitag 6. November 2026, 22:50 aber was Du schreibst, da müsste die Fertigung beinahe auf Zufall beruht haben, wenn man am Ende die Maschinen in zwei Kategorien trennen konnte.
Grüße, Jürgen
Re: Veritas 8014/4143 electronic Unterschiede zur /43
Da wäre es schön, wenn mal jemand, der in der Produktion in Wittenberge beschäftigt war, etwas dazu sagen würde.
M.E. nach findet man die Leute aber leider nicht im Netz.
Bei manchen Dingen bleibt nur Spekulation.
Ich habe mir mit viel Geduld und Aufmerksamkeit so manches Detail selber zusammengereimt!
Z.B. wird Dir praktisch niemand sagen können, worin der Unterschied der Klassen 8014/35, /25 zu denen 8014/38, /28 besteht.
Nach dem, was ich herausgefunden habe, haben die Maschinen mit der '5' am Ende eine Grundplatte aus Grauguss, bei denen mit der '8' besteht sie aus Aluminum.
Die /38 und /28 wären also, da ein ganzes Stück leichter, für den Einbau in einen Kasten, als Sockelmaschine zu bevorzugen.
Die /35 und /25 machten ein besseres Bild in einem Tisch oder Schrank.
Deine Beobachtung, auch wenn ich sie nicht teile, sollte man so stehen lassen und im Hinterkopf behalten!
M.E. nach findet man die Leute aber leider nicht im Netz.
Bei manchen Dingen bleibt nur Spekulation.
Ich habe mir mit viel Geduld und Aufmerksamkeit so manches Detail selber zusammengereimt!
Z.B. wird Dir praktisch niemand sagen können, worin der Unterschied der Klassen 8014/35, /25 zu denen 8014/38, /28 besteht.
Nach dem, was ich herausgefunden habe, haben die Maschinen mit der '5' am Ende eine Grundplatte aus Grauguss, bei denen mit der '8' besteht sie aus Aluminum.
Die /38 und /28 wären also, da ein ganzes Stück leichter, für den Einbau in einen Kasten, als Sockelmaschine zu bevorzugen.
Die /35 und /25 machten ein besseres Bild in einem Tisch oder Schrank.
Deine Beobachtung, auch wenn ich sie nicht teile, sollte man so stehen lassen und im Hinterkopf behalten!

