Kleine Info zum Thema was hab ich getan um sie sauber zu bekommen:
1. Mit Schweinshaarpinsel (Borstenpinsel) entstaubt (Pressluft würde es auch tun, hab ich aber nicht zur Hand)
2. Mit einem weichen Lappen vorsichtig die Oberflächen abgewischt.
3. Mit Petroleum vorsichtig an eine unausfälligen Stelle ausprobiert wie der Lack und die Bemalung reagiert (zum Glück keine Reaktion)
4. Die Technik mit Petroleum und einem Borstenpinsel ausgewaschen - während auf dem Lack mehrere Schichten Küchenpapier liegen und die Suppe auffangen - so lange die schwarz, braun oder gelb ist, wird weiter gewaschen
5. Diese Stellen anschließend kräftig mit WD40 eingesaut - auch hier - während auf dem Lack mehrere Schichten Küchenpapier liegen und die Suppe auffangen und über Nacht/Tag einziehen lassen
6. Erneut mit Petrolueum und Borstenpinsel durch gehen - dreckige Suppe auffangen - wenn sauber, dann
7. Erneut mit WD40 drüber gehen - einziehen lassen
8. Wenn nichts mehr runter kommt mit Wattepads die "rostigen" Stellen abwischen - n manchen Stellen lösen sich dabei der Dreck und die Rostschicht wie von alleine und man hat eine saubere Metalloberfläche.
9. Leider klappt das nicht immer so gut. Für solche hartnäckigen Fälle habe ich zwei Dinge im Einsatz - die eine - eine kleine Messingbürste - sie ist gut geeignet um auch im Bereich von scharfen Kanten und Zahnräder zu gelangn. Die zweite Möglichkeit ist die "Scheuerseite" von einem billigen Spülschwamm (da ich die Metalloberfläche nicht abschmirgeln oder abschleifen möchte - der Dreck und Rost trotzdem weitestgehend von der Technik runter soll, hab ich hier nach einer möglichst Metall und Muskelkraft schonenden Lösung gesucht. Nachdem ich einiges ausprobiert habe, bin ich bei diesen Scheuerschwämmen hängen geblieben. Die kosten fast nichts und die Rückseite zerfällt eher, als dass sie Metall abschmirgelt. Um sie vernünftig nutzen zu können, muss man den Schwamm noch von der Scheuerseite trennen - meist reicht ein mehr oder wenige starkes ziehen an den beiden Schichten. Mit dieser Scheuerseite gehe ich vorsichtig mit nur sehr geringem Druck über die verdrecken oder angerosteten Metallteile. Bei den von mir verwendeten Scheuerseiten/Schwämmen löst sich ohne großen Aufwand der Dreck und Rost - ohne Kratzer ins Metall zu ziehen - meist zerfallen die Teile dabei auch regelrecht
10. Jetzt mit einem Borstenpinsel abkehren und mit einem weichen Tuch abwischen
11. Nun die Technik noch mal kräftig mit Hilfe des Borstenpinsels und Petroleum durchwaschen um auch den letzten Krümel des Spülschwamms aus der Technik zu bekommen (Preßluft würde es auch tun - hab ich aber nicht zur Hand

)
12. Überschüssiges Petroleum mit Küchentüchern abnehmen
13 eigentlich würde jetzt ein wenig Nähmaschinen Öl kommen, da die Maschine aber noch nicht tut, öl ich auch noch nicht, ...
Gereinigt hab ich den Lack bisher nur grob - sobald sie läuft gehe ich auch das noch gründlicher an, ...
Anker RZ, Bernina 117, 117K, 117L, 117L B, Borletti 1102 u. 1101, Dürkopp 1031, Elna Supermatic, Pfaff 31, 130, 230, 332, Phoenix 283 Automatik, Singer 46K15, 307G2, Torpedo Unimatic, Kurbelstickmaschinen
Nein, ich sammel nicht - wirklich nicht
