Hallo zusammen,
herzlichen Dank wieder für Eure Antworten. Das Problem mit der Fadenanzugsfeder und dem Spulergummi hat sich gelöst, aber erstmal der Reihe nach.
Das Teilstück mit dem Gewinde lässt sich ganz leicht bewegen. Ich kann mich erinnern (ist ja die Maschine meiner Großtante), dass da etwas aufgeschraubt war, mit dem man den Stift in einer Position festschrauben konnte. Ob das aus Holz, Kunstsstoff oder a. war, das weiß ich nicht mehr. Jedenfalls bewegt dieser Hebel den langen Drahtsift unterhalb der Maschine der bis zum Schlitten geht, auf dem das Schiffchen liegt (siehe Bilder 12 oben, 15 und 16). Man kann damit offenbar den Schlitten fixieren. Warum weiß ich aber auch nicht.
Neben der kaputten Fadenanzugsfeder (Bilder 13+14) gab es in den Schubladen noch eine weitere (Bild 20a), die aber verbogen war. Die könnte ich mir ja jetzt, dank Eurer Hilfe als 2. Ersatzfeder zurechtbiegen

.
2., ja es gibt noch eine 1. Ersatzfeder und eine Originalfeder. Jetzt muss ich kurz ausholen. Nachdem ich von Dir, Hutzelbein, alles gelesen hatte, habe ich mich im Internet auf die Suche begeben und bin fündig gerworden Den Spulergummi und die 1. Ersatzfeder habe ich von Nähmaschinen Rosenmüller aus Schleiz. Der alte Spulergummi war kein Original. Ich habe nämlich bei genauer Betrachtung gesehen, dass den jemand für meine Tante zurechtgeschnitten hat. Da hatte ich aber schon den neuen Gummi bestellt und der war im Innendurchmesser zwei Millimeter zu groß. Also 2 Streifen Gewebeband auf die Metallfläche und der Gummi sitzt fest (siehe Bilder 22 und 23).
Da war der 1. Streich

. Woher jetzt die Fadenanzugsfeder. Bild von der kaputten mit Maßangabe zum Shop gesandt und die Ersatzfeder war unterwegs (Bild 21). Trotzdem war mir das alles noch nicht so ganz geheuer. Was ist, wenn die doch nicht passt. Also weiter im Internet, genauer gesagt bei ebay, geschaut. Und dann der Knaller. Eine (fast, andere Details) baugleiche Maschine ohne Gestell, allerdings sehr mitgenommen, wenn nicht gerade tot

, war für 10,- € im Startangebot mit Preisvorschlag und tada sogar noch mit intakter Fadenanzugsfeder (Bild 20) und Schiffchen inklusiv der Spule

. Ich war elektrisiert. 11,- Preisvorschlag gesendet, wurde angenommen und heute ist sie gekommen, das Ersatzteillager für meine

(Bild 18). Für beide habe ich gestern eine Holzkonstruktion (Bild 17) gebaut, damit ich die Maschinen besser im Keller bearbeiten kann.
Jetzt kommen die betreffenden Teile rund um die Fadenanzugsfeder erstmal in ein Petroleumbad zum säubern

.
Und so mache ich mich dann ans säubern meiner Maschine. Die andere nehme ich mal auseinander, damit ich a) Ersatzteile habe und b) ich ein Gefühl für die Handhabung beim Lösen der Schrauben bekomme.
Und hier stellen sich auch wieder die nächsten Probleme ein. Bild Nr. 19 zeigt die Schraube, die sich nicht lösen lässt. Ich habe schon WD 40 dorthin gesprüht, heute noch Caramba. Aber die sitzt fest, als hätte sie jemand angeschweißt. Gibt es noch irgendwas, was ich da tun kann. Soll ich die Stelle immer wieder einsprühen und warten? Oder Heißluftfön drauf? Die gleiche Schraube in der Ersatzteilnähmaschine ließ sich ohne Probleme lösen. Wenn nichts passt lass ich sie in Ruhe, denn nach fest kommt los, bekanntermaßen.
Und in diesem Zusammenhang fiel mir auf, dass die Schrauben engere Schlitze haben und die Klingen meiner Schraubendreher nicht passend sind. Wie habt ihr das gelöst? Gibt es Schraubendreher mit schmaleren Klingen. Wenn ja, woher bekommt man die? In dem Zeitraum in dem die Maschine gebaut wurde, gab es wohl noch keine DIN-Norm für die Schrauben und die passenden Schraubendreher.
Das waren somit meine neusten Probleme und ich hoffe wieder auf Unterstützung.
Lieben Dank, beste Grüße
Christoph
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