HAD hat geschrieben:Zwischendurch etwas Besinnliches:
Was ich noch zur aktuellen Lage, ohne Nämas, anmerken möchte, in den sogenannten Gründerjahren sind trotz gewissen Wohlstands in Deutschland hundertausende, wenn nicht Millionen deutsche Wirtschaftsflüchtlinge in die USA ausgewandert. Das war damals das gelobte Land ...
Lt. Wikipedia sind zwischen 1848 und 1914 6 Millionen Deutsche genau aus den Gründen ausgewandert, die auch viele Wirschaftsflüchtlinge heute nach Deutschland kommen lassen. Auch die deutschen Vorfahren von Isaac Merrit Singer wanderten aus diesen Gründen aus. In der Folge sind viele deutsche Handwerker auch zeitweise als Wandergesellen in die für sie lukrativen USA gegangen, u. a. der junge Herr Gritzner und viele andere spätere Nähmaschinenfabrikanten. Ihr Erfolg ermutigte andere.
Dies ist keine politische Stellungnahme, sondern ein Stück Sozialgeschichte, das auch die Entwicklung der deutschen Nähmaschinen mit ihren Kopien vor allem von Howe, Grover and Baker, Willcox and Gibbs und Singer beeinflusst hat.
Das war das Wort zum Sonntag, Helmut.
. Amen
Harald
Lieber Harald,
das "Amen" in dem anderen Thread, auf das Du anspielst, war, wie Du es sicher auch verstanden hast, im ursprünglichen Wortsinn, also als volle Zustimmung und keineswegs ironisch gemeint.
Die historischen Tatsachen, die Du hier erläutert hast, sollten wir immer im Gedächtnis haben,
wenn heute von "nur" Wirtschaftsflüchtlingen die Rede ist. Insoferne empfinde ich Deine Ausführungen sehr wohl und sehr wohltuend als politisch.
lG Helmut