Achim (js_hsm) hat geschrieben: Montag 19. Januar 2026, 21:22
Ramses hat geschrieben: Montag 19. Januar 2026, 21:13
Das Teil soll federn!
Härtung wäre da kontraproduktiv.
Nein, sonst hast Du plastische Verformung und das will man bei einer Feder keinesfalls.
Sorry! Entweder stehe ich jetzt auf dem Schlauch...
Etwas Gehärtetes, jedenfalls was ich kenne, also Greifer, wohl auch Spulenkapsel, das verformt sich so gut wie gar nicht, sondern bricht.
Federstahl hat ganz andere Festigkeit als 08/15 Stahl, ist aber verformbar.
Verformt man ihn zu stark, dann handelt es sich um plastische Verformung, die nicht von selber wieder in die Ausgangslage geht.
Diese Friktionsscheibe, wie sie bei Veritas heißt, dürfte bestenfalls aus Federstahl betehen, was ich aber auch bezweifle.
Ich kann mich nur wiederholen: Diese Nuten habe ich schon nach außen gebogen, um eben das besagte Problem zu lösen.
Wenn Du sagst, die Dinger sind aber bei Pfaff gehärtet, da würde ich nicht streiten, weil ich damit keine Erfahrung habe!
Zu dem anderen Problem:
Ich habe jetzt gerade absolut keine Lust, meine 8016/3 hervorzukramen, weiß aber, daß das Problem zumindest nicht ganz "intuitiv" lösbar ist.
Ich würde zuerst den Nadelhalter zerlegen und wieder sorgfältig zusammensetzen.
Dann würde ich mal schauen, ob die Stichplatte verschiebbar ist, mich also um das eigentliche Problem "herumzumogeln".
Manche Stichplatten sind mit Senkschrauben fixiert, da dürfte es schwieriger sein, andere über Bolzen und Schrauben, da ist meist eine Winzigkeit Luft.
Bei solch einer alten Maschine befürchte ich aber die erste Möglichkeit.
Ansonsten stelle doch mal Bilder der Nadelstange und deren Halterung ein, vielleicht kann man sogar so schon eine Möglichkeit erkennen, wie man sie justieren kann.
Wäre das nicht möglich, dann würde Deine Nadel auch nicht an der Stichplatte schrammen!