Hi!
Freunde Dich lieber mit Sprühdosen an.
Beim Lackieren mit einem Kompressor werden Unmengen Luft gebraucht, die der Kompressor dann auch zuverlässig und kontinuierlich liefern muss. Lufttrocknung und Ölabscheider sind da auch noch Themen - ohne dem geht's nicht, Minimalmengen Wasser oder Öl versauen Dir die ganze Maschine. Das Lackieren mit Kompressorluft will trainiert sein - besonders ein "Zeitgefühl" für die jeweilige Zusammenstellung aus Kompressor, Kessel, Lackierpistole, Lack und Düse.
Lackieren ist schon schwer genug: Ausreichend vor dem Objekt mit dem Sprühen beginnen und ausreichend nach dem Objekt aufhören, nur den gleichmäßigen Sprühstrahl dazwischen für die Nähmaschine nutzen und den Lack... na, wenn ich jetzt sage "auf
nebeln"? Das sollte es schon ganz gut beschreiben. Schicht für Schicht aufnebeln, bis alles gleichmäßig bedeckt ist. Dazwischen gut Zeit lassen, damit der Lack anhaften kann.
Lackieren ist so gesehen schon eine ordentliche Materialschlacht. Wenn's gut werden soll, darfst Du nicht geizig sein. Lackieren ist auch zeitaufwendig, da ist Geduld gefordert.
Der häufigste Fehler beim Lackieren ist immer der zu kleine Abstand.
Der zweithäufigste Fehler ist immer der Gedanke bei der letzten Pfütze Lack: "Ach, dafür wird's noch reichen!" - Zack! fängt die Düse an zu sabbern, rotzt riesige Tropfen auf die Maschine und Laufnasen bilden sich.
Ich überlege derweil, was man so als "Inhouse-Lackierkabine" nehmen könnte...
Halte mich mal nicht für verrückt, aber sowas in der Art hier fällt mir ein:
https://www.ebay.de/itm/Hypercamp-Kitch ... 2904323960
Solange Du keine Heringe in die Küchenfliesen hauen musst, könnte das sogar klappen...