Hab heute eine bernette 715 vom Flohmarkt mitgenommen für 10.-.
Schaut optisch gut aus, funktioniert soweit. Hab aber noch nicht durchgetestet, weil mir gleich aufgefallen ist, dass der Fadenanzugshebel zu weit links ist.
Bei der tiefsten Stellung bleibt er knapp am Gehäuse links hängen.
Wenn er hochgeht sieht man dass er zu weit links ist.
Hab 2 Fotos gemacht.
Kann ich da einfach beherzt nach rechts biegen, oder muss ich was beachten?
Erwärmen vorm Biegen, oder irgendeinen Tipp wie ich den wieder weiter nach rechts krieg?
Bernette 715 Fadenanzugshebel verbogen und schlägt an
Bernette 715 Fadenanzugshebel verbogen und schlägt an
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Zuletzt geändert von lunetta am Samstag 5. April 2025, 17:35, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Bernette 715 Fadenanzugshebel verbogen
Ok. Fadenanzugsgebel hab ich mittig gebogen gekriegt.
Nun mal mit Strom laufen lassen, und nun schlägt der Fadenhebel am tiefsten Punkt gegen so eine Metallquerstrebe ROTER PFEIL.
Klackt natürlich bei jedem Stich wo der Fadenhebel nach unten geht dagegen.
Ich hab keine Ahnung wofür diese kleine Querstrebe ist?
Die ist auch nicht fest, sondern wenn der Fadenhebel höher geht, und man nimmt diese kleine Metallplatte dann ist die irgendwie lose, also nicht fixiert, sondern wackelt.
Ok, hab den Kopfdeckel abgemacht und es ist die Fadenspannung. Die scheint zu funktionieren, man sieht wie die oben beim verstellen alles bewegt und auf und zu Nacht.
Aber warum schlägt der Anzugshebel dagegen...?
Klar ust das der verbogen war, hab ich mittig gebogen, aber wohin muss ich biegen dass er nicht dagegen schlägt?
Ist er zu tief oder wohin geht der bei dieser Maschine normal?
Oben drüber?
Sie scheint ja einen Fall oder Schlag gehabt zu haben sonst wäre er nicht verbogen.
Ich müsste nur wissen wie der richtige Zustand wäre?
Kennt jemand die Maschine und kann mir einen Tipp geben wohin ich biegen muss?
Ich trau mich da nicht so....
Fotos zeigen wo es anschlägt und wie das Metallteil im Ganzen ausschaut.
Nun mal mit Strom laufen lassen, und nun schlägt der Fadenhebel am tiefsten Punkt gegen so eine Metallquerstrebe ROTER PFEIL.
Klackt natürlich bei jedem Stich wo der Fadenhebel nach unten geht dagegen.
Ich hab keine Ahnung wofür diese kleine Querstrebe ist?
Die ist auch nicht fest, sondern wenn der Fadenhebel höher geht, und man nimmt diese kleine Metallplatte dann ist die irgendwie lose, also nicht fixiert, sondern wackelt.
Ok, hab den Kopfdeckel abgemacht und es ist die Fadenspannung. Die scheint zu funktionieren, man sieht wie die oben beim verstellen alles bewegt und auf und zu Nacht.
Aber warum schlägt der Anzugshebel dagegen...?
Klar ust das der verbogen war, hab ich mittig gebogen, aber wohin muss ich biegen dass er nicht dagegen schlägt?
Ist er zu tief oder wohin geht der bei dieser Maschine normal?
Oben drüber?
Sie scheint ja einen Fall oder Schlag gehabt zu haben sonst wäre er nicht verbogen.
Ich müsste nur wissen wie der richtige Zustand wäre?
Kennt jemand die Maschine und kann mir einen Tipp geben wohin ich biegen muss?
Ich trau mich da nicht so....
Fotos zeigen wo es anschlägt und wie das Metallteil im Ganzen ausschaut.
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Re: Bernette 715 Fadenanzugshebel verbogen und schlägt an
Auch dieses Problem ist gelöst - mein Mann konnte den Fadenanzugshebel wieder so zurechtbiegen, dass nichts mehr anschlägt:)
Letztes Problem:
Die maximale Stichlänge wäre 5 mm, aber sie macht nur ca. 3mm.
Auch die Stretchstiche schauen dementsprechend gedrungen aus.
Geölt hab ich den Stichlängensteller schon....
Letztes Problem:
Die maximale Stichlänge wäre 5 mm, aber sie macht nur ca. 3mm.
Auch die Stretchstiche schauen dementsprechend gedrungen aus.
Geölt hab ich den Stichlängensteller schon....
Re: Bernette 715 Fadenanzugshebel verbogen und schlägt an
---Die maximale Stichlänge wäre 5 mm, aber sie macht nur ca. 3mm.
Auch die Stretchstiche schauen dementsprechend gedrungen aus---
= Exenternocke durch mangelnde Pflege "runtergeritten";
dort ist werksseitig Silikonfett dran -soweit so gut-
allerdings trocknet dies nach und nach aus und verhärtet sich(wie auch der Kunststoff der Nocke);
zudem vermischt sich dieses Fett nach und nach mit Flusen
und erzeugt dadurch einen unerwünschten "Schmirgeleffekt";
durch diesen verringert sich nach und nach die Exzenterdifferenz und somit der Hub;
wenn der Verschleiss noch nicht sehr viel ist, hilft evtl. noch ein minimales Höherstellen des Feeddog;
grundsätzlich ist jedoch ein Austausch die korrekte Lösung...
allerdings erfordert ein solcher schon etwas Erfahrung,
da dafür die untere Welle -zumindest ein Stück weit- gezogen werden muss;
auch wenn ein eingebauter Fadenabschneider vorhanden ist, kann es dabei -je nach seinem Antriebssystem-
richtig knifflig werden;
es ist eben nur eine Bernette und keine Bernina...
Auch die Stretchstiche schauen dementsprechend gedrungen aus---
= Exenternocke durch mangelnde Pflege "runtergeritten";
dort ist werksseitig Silikonfett dran -soweit so gut-
allerdings trocknet dies nach und nach aus und verhärtet sich(wie auch der Kunststoff der Nocke);
zudem vermischt sich dieses Fett nach und nach mit Flusen
und erzeugt dadurch einen unerwünschten "Schmirgeleffekt";
durch diesen verringert sich nach und nach die Exzenterdifferenz und somit der Hub;
wenn der Verschleiss noch nicht sehr viel ist, hilft evtl. noch ein minimales Höherstellen des Feeddog;
grundsätzlich ist jedoch ein Austausch die korrekte Lösung...
allerdings erfordert ein solcher schon etwas Erfahrung,
da dafür die untere Welle -zumindest ein Stück weit- gezogen werden muss;
auch wenn ein eingebauter Fadenabschneider vorhanden ist, kann es dabei -je nach seinem Antriebssystem-
richtig knifflig werden;

es ist eben nur eine Bernette und keine Bernina...

Re: Bernette 715 Fadenanzugshebel verbogen und schlägt an
Danke uu4y!
Welle möchte ich bei dieser Maschine keine ziehen, das lohnt sich bei dem Preis nicht.
Komisch ist nur, dass sie, nachdem ich gestern gut geölt, habe, und mehrmals gestern und heute geföhnt habe - die Stiche noch kürzer näht als gestern
Und der Stichlängensteller geht jetzt so weich - da ist ein Verbindungsstift zur Rückwärtstaste - dass die nun manchmal komplett stecken bleibt, bzw. lose raus und rein geht, und den Transporteur nicht mehr bewegt (die Rückwärtstaste).
Man muß dann eine Drehung mit dem Handrad machen, dann funktioniert diese Mechanik wieder.... merkwürdig....
Transporteur hab ich mir angeschaut, der ist 0,8 mm raus am höchsten Punkt.
Eine Fehlerquelle kann ich noch nicht ausschließen:
Es war ein low shank Adapter dran, aber ohne Füßchen.
Snap on Füßchen hab ich einige, also dran gemacht - aber keines paßte
Bei alles schlug die Nadel an, das Nähloch war zu weit vorne.
Ich hab keine Ahnung welche snap on Füßchen da passen würden - ich hab einige durchprobiert, keine paßte.
Ich weiß nicht ob es am Adapter liegt, es ist ein stinknormaler low shank Adapter....
Im Originalzubehör schauen die Füßchen in der Bedienungsanleitung aus wie meine... auch sehr merkwürdig...
Dann hab ich in meinem Fundus gekramt und ein ganz normales low shank Füßchen drangemacht, also ein fixes, und damit konnte ich nähen.
Aber keine Ahnung, ob dadurch der Transport so gestört ist, dass es nicht die volle Länge transportiert...?
Ich kann die Fehlerquelle der zu kurzen Stich also nicht ausmachen.
Die Maschine darf in den Keller als Ersatzteillager;)
Welle möchte ich bei dieser Maschine keine ziehen, das lohnt sich bei dem Preis nicht.
Komisch ist nur, dass sie, nachdem ich gestern gut geölt, habe, und mehrmals gestern und heute geföhnt habe - die Stiche noch kürzer näht als gestern

Und der Stichlängensteller geht jetzt so weich - da ist ein Verbindungsstift zur Rückwärtstaste - dass die nun manchmal komplett stecken bleibt, bzw. lose raus und rein geht, und den Transporteur nicht mehr bewegt (die Rückwärtstaste).
Man muß dann eine Drehung mit dem Handrad machen, dann funktioniert diese Mechanik wieder.... merkwürdig....
Transporteur hab ich mir angeschaut, der ist 0,8 mm raus am höchsten Punkt.
Eine Fehlerquelle kann ich noch nicht ausschließen:
Es war ein low shank Adapter dran, aber ohne Füßchen.
Snap on Füßchen hab ich einige, also dran gemacht - aber keines paßte

Bei alles schlug die Nadel an, das Nähloch war zu weit vorne.
Ich hab keine Ahnung welche snap on Füßchen da passen würden - ich hab einige durchprobiert, keine paßte.
Ich weiß nicht ob es am Adapter liegt, es ist ein stinknormaler low shank Adapter....
Im Originalzubehör schauen die Füßchen in der Bedienungsanleitung aus wie meine... auch sehr merkwürdig...
Dann hab ich in meinem Fundus gekramt und ein ganz normales low shank Füßchen drangemacht, also ein fixes, und damit konnte ich nähen.
Aber keine Ahnung, ob dadurch der Transport so gestört ist, dass es nicht die volle Länge transportiert...?
Ich kann die Fehlerquelle der zu kurzen Stich also nicht ausmachen.
Die Maschine darf in den Keller als Ersatzteillager;)