Fragen zur Inbetriebnahme meiner Phoenix 282

Fragen und Antworten zu Nähmaschinen von Phoenix.
Die Kooperation von Anker Phoenix wird im Anker Forum behandelt.
Nachricht
Autor
Johannes123
Neu im Forum
Neu im Forum
Beiträge: 10
Registriert: Montag 16. Oktober 2023, 13:57

Re: Fragen zur Inbetriebnahme meiner Phoenix 282

#11 Beitrag von Johannes123 »

Ich habe erstmal die Fadenspannung mit einer Unterlegscheibe 'repariert' und scheint auch erstmal zu funktionieren.

Anfängerfrage: Wenn ich eine Naht anfange, halte ich den Oberfaden für einige Stiche fest, da er sich sonst rauszieht. Ist das normal oder gibts da einen Trick?
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

Benutzeravatar
js_hsm
Moderator
Moderator
Beiträge: 7619
Registriert: Montag 27. September 2021, 23:40
Wohnort: Erkrath
Kontaktdaten:

Re: Fragen zur Inbetriebnahme meiner Phoenix 282

#12 Beitrag von js_hsm »

Johannes123 hat geschrieben: Mittwoch 18. Oktober 2023, 17:21 Ich habe erstmal die Fadenspannung mit einer Unterlegscheibe 'repariert' und scheint auch erstmal zu funktionieren.

Anfängerfrage: Wenn ich eine Naht anfange, halte ich den Oberfaden für einige Stiche fest, da er sich sonst rauszieht. Ist das normal oder gibts da einen Trick?
Jaein

Bei manchen Maschinen muss man ihn festhalten, bei anderen nicht.

Ich hab z.B. die Pfaff 145 und die Adler 67. Beide fast baugleich. Bei der Pfaff muss ich festhalten, bei der Adler nicht angel

Gruß, Achim
Der Maschinen(um)bauer
Adler 30,48,67,68,69 Pfaff 130,141,142,145,335,1222, Typical GC20606-18, Sailrite 9" Clone und.....
https://youtube.com/@Special_Solutions
BLDC-Servos https://www.naehmaschinentechnik-forum. ... 33#p119733

Benutzeravatar
Berit
Edelschrauber
Edelschrauber
Beiträge: 1271
Registriert: Donnerstag 25. Januar 2018, 21:23
Wohnort: Schleswig-Holstein

Re: Fragen zur Inbetriebnahme meiner Phoenix 282

#13 Beitrag von Berit »

Einfädeln mit Fadenhebel in höchster Position kann helfen. Aber ich halte vorsichtshalber auch immer fest.
Viele Grüße, Berit
Mundlos Victoria, Kl. 79M, 90, 99, Singer 15, 128, 66, 221, 319K, 670G, Pfaff Kindernähmaschine, Pfaff A, B, R, 11, 30, 31, 103, 130, 145, 230, 260, 360, 1211, Phoenix Automatic 283, Bernina 117-K, Riccar 343

Benutzeravatar
dieter kohl
Moderator
Moderator
Beiträge: 12947
Registriert: Dienstag 18. Dezember 2012, 19:50
Wohnort: 97440 Werneck - Ettleben

Re: Fragen zur Inbetriebnahme meiner Phoenix 282

#14 Beitrag von dieter kohl »

serv

eine Naht ist eine Folge von Stichen

ein Stich ist immer dann erst beendet, wenn auch der Fadenhebel in höchster Position ist
auch wenn dann die Nadel bereits abwärts geht
gruß dieter
der mechaniker

rubberduck

Re: Fragen zur Inbetriebnahme meiner Phoenix 282

#15 Beitrag von rubberduck »

Selber besitze ich auch eine "282".

Es ist eine richtig tolle Nähmaschine!

Im Vergleich zu meiner Singer 216G, Pfaff 130 und Veritas 8014-2 näht sie wesentlich leiser und man kann damit auch richtig schnell nähen

Nachteil ist die "Exklusivität" einiger Teile.

rubberduck

Re: Fragen zur Inbetriebnahme meiner Phoenix 282

#16 Beitrag von rubberduck »

Hallo,

oft hat man alles richtig gemacht, aber das heutige Nähgarn macht einem das Leben schwer, wobei es nicht um´s Garn geht, sondern darum, worauf es gewickelt ist.
Klassiker ist es und insbesondere bei deiner Maschine wegen des schräg nach unten verlaufenden Fadens von der oberer Nähgarnspule, daß der Faden nach unten läuft und sich auf der Welle , wo das Nähgarn draufgesteckt wird, festzieht.
IMG_0338.JPG
Rechts auf dem Bild siehst du eine Nähgarnrolle, wie sie zu Zeiten der Nähmaschine normal waren. Links, was heute der Standard ist.
Damit nicht passiert, was ich beschrieben habe, stülpe ich immer unten etwas über den Überhang der Nähgarnrolle: hier Pappe.

Grüsse.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

claude
Edelschrauber
Edelschrauber
Beiträge: 1476
Registriert: Samstag 22. Oktober 2022, 15:07

Re: Fragen zur Inbetriebnahme meiner Phoenix 282

#17 Beitrag von claude »

Noch besser funktionieren waagerechte Garnhalter, die im 90°-Winkel mit einer Klemme an den senkrechten geclipst werden.
War zumindest bei den Pfaffen 130-360 im Lieferumfang und löst das Problem endgültig.

Benutzeravatar
js_hsm
Moderator
Moderator
Beiträge: 7619
Registriert: Montag 27. September 2021, 23:40
Wohnort: Erkrath
Kontaktdaten:

Re: Fragen zur Inbetriebnahme meiner Phoenix 282

#18 Beitrag von js_hsm »

Noch besser ist ein waagerechter Spulenpin.
20240703_222707.jpg
Gruß, Achim
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Der Maschinen(um)bauer
Adler 30,48,67,68,69 Pfaff 130,141,142,145,335,1222, Typical GC20606-18, Sailrite 9" Clone und.....
https://youtube.com/@Special_Solutions
BLDC-Servos https://www.naehmaschinentechnik-forum. ... 33#p119733

rubberduck

Re: Fragen zur Inbetriebnahme meiner Phoenix 282

#19 Beitrag von rubberduck »

Sowas ist wirklich perfekt.

claude
Edelschrauber
Edelschrauber
Beiträge: 1476
Registriert: Samstag 22. Oktober 2022, 15:07

Re: Fragen zur Inbetriebnahme meiner Phoenix 282

#20 Beitrag von claude »

rubberduck hat geschrieben: Donnerstag 4. Juli 2024, 00:09 Sowas ist wirklich perfekt.
Na ja, die nächste Stufe sind dann Mehrfach-Konenträger, bei denen der Faden von kilometerlangen Garnkonen über ein mehr oder minder dekoratives Gestell von oben in die Maschine geführt wird. Standard im Industriebereich, i. d. R. zu voluminös für Haushalts-Maschinen.

Also Konen wie in Achims Foto, aber senkrecht stehend mit einer Umlenkung des Garns nach oben und dann erst in die Maschine.

So hat man obenrum immer kilometerweise drei bis vier Farben Garn „im Anstich“ und muss nur für Nachschub beim Unterfaden sorgen.

Gerade extrem geflasht von meiner 138/6, das ist so krass viel heftiger im Vergleich zu den Haushalts-Modellen ;-)

Antworten