Das ist der Fluch der alten Elektronik Motoren... Die sind super solange sie laufen, aber wenn sie Zicken machen... Ich hatte nie Glück damit und fasse die auch nicht mehr an.
Ich meine, Kollege INCH hatte da ein Stück weit Erfahrung mit den Viechern. Den evtl. mal kontaktieren.
probier mal Efka direkt zu fragen ... ich schau auch mal ob ich noch was finde.
DIe ganz alten Steuerungen hatten nur drei oder vier Geschwindigkeitsstufen ... je nachdem was Du vorhast kann man natürlich die Drehzahl mit der Riemenscheibe anpassen. Eventuell muss man die Kupplung nachstellen?
Gutes Gelingen wünscht der Sputnik
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
Der Steuerkasten ist das interessante ... Typ 53. Zum Motor sollte sich auf jeden Fall etwas finden - siehe nächstes Posting. Zum genauen Kupplungseinstellen wäre dann noch die Glocke zum aufschrauben statt der Riemenscheibe hilfreich. Ist in der Anleitung beschrieben.
Auf jeden Fall musst Du bei der Positionierdrehzahl aufpassen, weil Du wenn zu schnell/langsam die Maschine beschädigen kannst.
Zuletzt geändert von sputnik am Dienstag 7. Mai 2024, 23:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Für Achim und andere Interessierte: Im leicht abnehmbaren Kupplungskopf sind eine Kupplungs und eine Bremsscheibe mit jeweils einem Elektromagneten montiert. Wenn man die Scheiben und Lager erneuert gib es eine "Glocke/Stützring" die statt der Riemenscheibe auf die Welle geschraubt wird. Dann kann man Kupplungs- und Bremsscheibe leicht und komfortabel einstellen. Nach dem Zusammenbau wird dann noch der Abstand von der Motorschwungscheibe mit der Lüfterabdeckung eingestellt. Wenn sich die Kupplung abnützt kann das dann von aussen ohne zerlegen leicht nachgestellt werden. Die Elektromagnete werden vom Steuerkasten aus betätigt. Details sind in der Anleitung auf der Efka-Webseite zu finden.
Die Glocke/Stützring müsste ich suchen, könnte man auch leicht selbst nachbauen. Und neue Kupplungen/Bremsen müssten auch noch wo herumliegen. Vermutlich habe ich auch noch die orginal Unterlagen vom Steuerkasten, aber das ist alles Jahrzehnte lang her und in irgenwelchen Kisten irgenwo verstaut. Bei Efka gibts von den ganz alten Steuerungen scheinbar keine Unterlagen mehr. Ist aber alles kein Hexenwerk, gängige Transistoren und Bauteile.
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Die Grundanleitung zum Motor hatte ich gefunden. Die hat meine Zurückhaltung eher noch bestärkt. Das sind irgendwie nicht meine Welten des Verstehenkönnens. Ändern könnte sich das vielleicht, wenn ich mit der Anleitung in der Hand anfange zu schrauben.
ABER, jetzt weiß ich wenigstens, wozu die drei Potis sind und werde mit denen mal etwas spielen.
Da ich die Maschine gute 20 Jahre nicht benutzte, kann ich auch nicht mehr sagen, ob sich seit dem etwas verändert hätte. Das war meine erste "Westmaschine" und ich war sehr zufrieden damit. Genäht habe ich damals allerdings hauptsächlich sehr lange Nähte, weshalb ich mit dann auch noch die Kettstichmaschine dazu kaufte.
Vielleicht ist es ja tatsächlich so, daß die Maschine nur drei Geschwindigkeiten kann und ich damit leben kann, die beiden höheren zurückzustellen.
Hat jemand noch eine Idee, wozu der Kippschalter rechts an der Steuerung sein könnte?
Gruß und Dank
Lukas
PS: Die Maschine ist übrigens ein sehr schönes Beispiel, wie man ohne lästiges Fadenhalten losnähen kann. Das auch direkt nach Wechseln der Fäden, wo also noch kein Einfluß der Fadenschneiderei existiert.
PPS: Obwohl ich ja unlängst darauf verwies, daß gesagt/geschrieben wird, daß die Motoren nebst Steuerung nicht zur Umrüstung auf 230V gedacht sind, bekomme ich den Gedanken nicht aus dem Kopf. Kann man da etwas zerschießen oder funktionierts im Zweifel einfach nur nicht?
Hmmm...zerschiessen kann man m.E. nichts da die Spannung geringer wird.
Der Steuerkasten dürfte eh auf einer Phase hängen, das sollt man messen und die halt beibehalten.
Sind im Stecker 5 oder 4 Kabel angeschlossen ?
im Stecker sind fünf geklemmt.
Aber L3 bleibt im Schalter. Es kommen also nur PE, N, L1 und L2 im Motor an und irgendwie dann Richtung Steuerung. Aber die ist in der Hinsicht ja unverdächtig, weil mit 220-230V beschriftet.
Aber so, daß ich den verstehen würde, sieht der Klemmkasten jetzt auch nicht gerade aus.
Gruß, Lukas
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Sorry, aber ohne vollständigen Verdrahtungs- bzw. Stromlaufplan, auch vom Inneren der Steuerbox, komme ich nicht weiter und möchte auch nichts falsches empfehlen.