js_hsm hat geschrieben: ↑Sonntag 18. August 2024, 14:19
Das ist eine Diode
Die Bauform kam mir doch gleich seltsam vor... Ich kam ja nur darauf, weil sich dort angeblich ein Widerstand befinden soll und auf dem Teil "400k" steht. Sonst finde ich dort keinen WIderstand. Vielleicht ist die Diode gemeint?
Wenn es ein 400kOhm Widerstand wäre, ist das eher ein Entladewiderstand für Kondensatoren.
Eine Diode hingegen könnte eine Halbwelle des Betriebsstroms sperren und so die Drehzahl in etwa halbieren.
Müsste man jetzt messen, was das wirklich ist ...
Das Gute ist, der kaputte Kondensator ist nur zur Funkentstörung da, wenn du keine beschwerdefreudigen Funkamateure in der unmittelbaren Nachbarschaft hast, kannst Du die Maschine auch (mit leicht erhöhtem Bürstenfeuer und dezent erhöhtem Kohlenverschleiß) mit überbrücktem Kondensator betreiben.
claude hat geschrieben: ↑Sonntag 18. August 2024, 17:30
Eine Diode hingegen könnte eine Halbwelle des Betriebsstroms sperren und so die Drehzahl in etwa halbieren.
Ein entsprechender Schalter befindet sich ja auch am Gehäuse...
claude hat geschrieben: ↑Sonntag 18. August 2024, 17:30
Das Gute ist, der kaputte Kondensator ist nur zur Funkentstörung da, wenn du keine beschwerdefreudigen Funkamateure in der unmittelbaren Nachbarschaft hast, kannst Du die Maschine auch (mit leicht erhöhtem Bürstenfeuer und dezent erhöhtem Kohlenverschleiß) mit überbrücktem Kondensator betreiben.
Das ist mir bekannt, aber obwohl ich praktizierender Rheinländer mit großem Faible für ewige Provisorien bin, möchte ich bei elektrischen Dingen doch lieber ordentlich arbeiten.
uu4y hat geschrieben: ↑Sonntag 18. August 2024, 17:09
ich hab noch Berninakondis mit dieser Bauform rumliegen, schreib mir eine Mail mit Anschrift, dann schick ich dir einen
Bei einem Blick in den Anlasser muss ich feststellen, dass der dortige Kondensator zwar nicht geplatzt ist, aber von einer klebrigen Schmiere umgeben ist. Auch kein gutes Zeichen, oder?
IMG_20240818_174140458.jpg
Kann ich den hier unten als Ersatz nehmen (0,047 µF statt 0,05)? Oder muss der Wert zu 100 % gleich sein?
IMG_20240818_174254112.jpg
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willi_the_poo hat geschrieben: ↑Sonntag 18. August 2024, 17:59
Bei einem Blick in den Anlasser muss ich feststellen, dass der dortige Kondensator zwar nicht geplatzt ist, aber von einer klebrigen Schmiere umgeben ist. Auch kein gutes Zeichen, oder?
Das soll so, damals wurde Wachs als Isolator verwendet.
Aber wo Du das Pedal schon mal offen und einen passenden Ersatz hast...
Achte darauf, die Anschlüsse gut zu isolieren, 230V im Pedal kribbelt sonst sehr unangenehm ;-)
claude hat geschrieben: ↑Sonntag 18. August 2024, 18:16
Achte darauf, die Anschlüsse gut zu isolieren, 230V im Pedal kribbelt sonst sehr unangenehm ;-)
Das Pedal ist doch aus Plaste und Elaste.
Im Ernst: Darauf achte ich schon.
Danke an alle, die mir mit ihrem Wissen auf die Sprünge geholfen haben. Und vor allem an Gert, der die Ersatzteile beigesteuert hat. Ich habe soeben die Ersatzkondensatoren eingelötet und die Lötstellen ordentlich mit Schrumpfschlauch isoliert. Jetzt schnurrt sie wieder, ohne zu qualmen oder zu stinken oder "Peng" zu machen.
Gestern habe ich mir auch eine 707 abgeholt - und natürlich hat sich noch während der Reinigung in den ersten 10min der Kondensator im Motor verabschiedet. Jetzt bin ich in Sachen Elektrik eine absolute Null . Austauschen an sich ist kein Problem - aber selbst was zusammenlöten schon, da ich mich mit den Werten nicht auskenne. Ich hab zwar beim Nähmaschinenzentrum Braunschweig angefragt ob die was passendes da haben - aber ich befürchte das wird für Motorkonensator und für Anlasserkondesator fast genauso teuer wie die Maschine selbst . Ich würde mich freuen wenn ihr mir helfen könntet was passendes auszusuchen bzw. Schritt für Schritt duch den Austausch helft .
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LG Bianca
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