das es noch Leute mit Idealismus gibt... ohne jene wäre die Welt ärmer. Es darf aber auch nicht mit zu viel Naivität ans Werk gegangen werden, sonst bleibt der Erfolg dürftig...
Wobei "Erfolg" nicht nur im Absoluten zu sehen sei, sondern auch im Verhältnis zum eingesetzten Aufwand... was nützen ein paar vermittelte Maschinen bei ungerechtfertigtem Aufwand/ übermäßigen Kosten/ sinnlosen Konflikten???
Ein paar Ansichten von mir zu deinen Aussagen - wenn ich falsch liege, bitte nicht gleich totbeissen, Danke
Auf der sicheren Seite ist man hier mit einem schriftlichen Vertrag... belegen können, was vereinbart wurde... bestimmt hast Du etwas "Wasserdichtes" schon formuliert??? Oder einen Notar/ Anwalt für Erstellung beauftragt/ bezahlt...Manfred _2 hat geschrieben: ↑Montag 17. Februar 2025, 14:57 Die haftungsrechtliche Frage habe ich auch im Sinn. Genau deshalb denke ich über die Verkaufslösung mit Rückkaufoption nach.
Toller Gedanke! Würde bestimmt vielen gefallen!.... Je nach Maschine kann der Preis höher oder niedriger sein, die "Leihgebühr" bei Rückgabe aber gleich. ....
Ich warte ja auch nur noch darauf, das Sixx und Herzz endlich hergehen, und die Leihgebühren für einen AMG-Mercedes endlich auf das Niveau der Fiat 500 - Leihgebühr "angleichen"...

Wie schon geschrieben, ist in einem desinteressierten Markt mit jeder Menge liegenbleibender Geschenkt-Maschinen ein diesbezüglicher "Erfolg" vielleicht nicht so wahrscheinlich...... Und wenn ich damit anfangen sollte, werde ich in den ersten Jahren wohl kaum mehr als 10 oder 20 Leih- bzw. Verkaufsvorgänge pro Jahr haben - selbst das wäre für mich ein Erfolg.
Kennst Du eigentlich die Möglichkeiten und Motivationen der hiesigen Finanzbürokratie...Da eine gewerbliche Absicht zu unterstellen ist gewagt.



Elektrik kenne ich mich aus, Sohn von Nachbarn und ein entfernter Bekannter sind Elektromeister, die können zur Not auch mal kurz den E-Test machen. Da sind 5 Maschinen wohl für einen 20izger getestet.
Wahrlich, es gibt doch noch günstige Dienstleistungen...

Aber schriftlich, "mit Brief und Siegel", mit der gesetzlichen Gewährleistung, damit man auch im Zweifelsfall nicht "mit einem Bein im Knast ist", wird es bei dem Preis wohl eher nicht sein, ODER??? Wie willst Du, falls "unverhofft kommt oft" eintritt, sonst belegen, das Du "alles in deiner Verantwortung liegende" zur Verhinderung so eines Falls getan hast? Oder, noch garstiger gefragt: würden deine Elektro-Fachleute deine Version vor dem Kadi bestätigen - und damit einräumen, das Sie ihrem Gewerbe entsprechende Dienstleistungen "unter der Hand" (= an der Steuer vorbei) für dich geleistet haben?



Das klingt für mich etwas nach: "ich weiß noch nicht, ob das ein Projekt wird, aber wenn, dann nur mit wenig Erfolg..." Und dafür willst Du dich abrackern... Mühen, Ärger, Kosten auf dich nehmen?Und die Idee, sofern sie ein Projekt werden sollte, wird nur eine kleine Anzahl von Leuten erreichen....
Wenigstens hast Du deinen Humor nicht verloren, das ist schon mal vorteilhaft, um ggf. Rückschläge besser wegstecken zu können...... Aber die nächsten 10 Jahre wird keine chinesische Nähmaschinenfabrik wegen dieser Idee schließen müssen, da bin ich mir sicher. Aber vielleicht sinkt in 20 Jahren der Absatz von Billignähmaschinen in Deutschland deswegen um 0,5%
Ich hoffe, das Du meine Ansichten nicht als persönlichen Angriff auffassen tust, sondern als Tipps, dein Projekt noch gewissenhafter zu planen und umzusetzen!
Ich träumte auch schon davon, zur Verbreitung des Interesses an alten Nähmaschinen in meiner Bahnhofsruine in der ehemaligen Gaststätte "einfach" ein Hobby-Nähzentrum zu gründen... aber: alleine steht man mit derlei Ideen auf verlorenem Posten, es wäre zu renovieren/ versichern/ organisieren/ werben.... wegen der Kälte komme ich in der unbeheizbaren Ruine nicht mal zum Aufbau eines weiteren Regals, damit die massig eintrudelnden Maschinchen wenigstens nicht alle auf dem Boden rumliegen... und dann sind die auch nicht mal geputzt oder geprüft...
Bedenke, mit was Du deine Lebenszeit verbringst...
Beste Grüße, ahu