volkswirtschaftlich sinnvoll
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willi_the_poo
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volkswirtschaftlich sinnvoll
Früher war bestimmt nicht alles besser. Aber als mit der letzte Satz unten ins Auge fiel, dachte ich mir: Eigentlich schade, dass es sowas nicht mehr gibt. 10 Jahre nach dem Krieg, mitten im Wiederaufbau waren ressourcenschonende (heute würde man sagen: nachhaltige) Produkte noch eine staatliche Auszeichnung wert. 
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Re: volkswirtschaftlich sinnvoll
... Hätte ich im NSW auch nicht für möglich gehalten.
Grüße Jürgen
Grüße Jürgen
- det
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Re: volkswirtschaftlich sinnvoll
Hallo,
Nicht-sozialistischer Westen
Der Trend zur Wegwerfgesellschaft begann aber wahrscheinlich erst später.
Gruß
Detlef
"NSW" musste ich erst suchen, den Begriff gab's wohl nur im Osten.
Nicht-sozialistischer Westen
Der Trend zur Wegwerfgesellschaft begann aber wahrscheinlich erst später.
Gruß
Detlef
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willi_the_poo
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Re: volkswirtschaftlich sinnvoll
...wenn ich nicht irre, haben sich namhafte Glühbirnenhersteller schon sehr früh zusammengesetzt. Dabei wurde beschlossen, dass es sehr geschäftsschädigend ist, wenn ihre Glühbirnen 5000 Stunden und mehr leuchten.
Es wurde beschlossen: nach spätestens 1000 Stunden muss das Licht aus gehen...
Aber du hast natürlich auch recht, Detlef, an den Nähma`s der 1960er Jahre war davon noch nichts zu merken und ganz sicher hat dieser Trend erst richtig an Fahrt aufgenommen, weil es immer einfacher wurde, ein Produkt herzustellen und den Verbraucher zuzumüllen.
Da im Sozialismus immer Mangel war, wurde die kaputte Kaffeemaschine oder der Mixer in das Dienstleistungszentrum getragen und nach paar Tagen kam es repariert zurück.
Meine schärfste Erinnerung diesbezüglich: Ich hab mal unsern Knicker - Luftgewehr da hin getragen. Als der wieder kam, war der so präzise eingeschossen, dass man auch auf 25m ins schwarze treffen konnte.
Grüße, Jürgen
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willi_the_poo
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Re: volkswirtschaftlich sinnvoll
Die Liste der Beispiele ließe sich fortsetzen, u. a. mit Nylon-Strümpfen, die keine Laufmaschen bildeten.
Oder siehe z.B. die Motorräder und Roller in den 50er und 60er Jahren im "NSW", die so konstruiert waren, dass man sie großenteils selbst reparieren konnte. In der DDR blieb man dem Prinzip bis zum Ende treu. Dafür, dass die Produktion bereits vor über dreieinhalb Jahrzehnten eingestellt wurde, sieht man noch bemerkenswert viele Schwalben und Zweitakter-MZs.
- det
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Re: volkswirtschaftlich sinnvoll
Habe beide Versionen im Netz gefunden
Stimmt nicht ganz, die 1960er Jahre Nähma's hatten teilweise durchaus schon Sollbruchstellen.
Schwalben und Simsons werden auch am Leben erhalten, weil man mit ihnen legal 60 km/h mit kleinem Versicherungskennzeichen fahren darf.willi_the_poo hat geschrieben: ↑Sonntag 1. Juni 2025, 22:58Oder siehe z.B. die Motorräder und Roller in den 50er und 60er Jahren im "NSW", die so konstruiert waren, dass man sie großenteils selbst reparieren konnte. In der DDR blieb man dem Prinzip bis zum Ende treu. Dafür, dass die Produktion bereits vor über dreieinhalb Jahrzehnten eingestellt wurde, sieht man noch bemerkenswert viele Schwalben und Zweitakter-MZs.
Von den Zweitakt-Emmen sind leider schon viele verschwunden, wenn man mal bedenkt, wie viele davon gebaut wurden.
Gruß
Detlef
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willi_the_poo
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Re: volkswirtschaftlich sinnvoll
Ist nichsozialistischer Westen nicht eine Tautologie?
Das ist bestimmt auch ein Grund.
