Olaf_Larsen hat geschrieben: ↑Samstag 14. Februar 2026, 23:47
....oder ein Singer Salon A6...
Ist "Salon" vielleicht eine Fehlübersetzung?
Kann ich nicht nachvollziehen (das genannte Singer-Modell ist mir unbekannt), und Singer ist es nicht.
Singer hatte nur das Modell 13 (medium) das schmale, zum Benutzer zeigende Schiebeblech bis ganz nach vorne durchgehend.
Weder das größere Modell 4 (NICHT 14 !!!) noch das kleinere Modell 12.
Die gezeigte Maschine entspricht aber einer Singer 12, also NICHT Singer
(ach ja, später hatte die 48K noch so ein durchgehendes schmales Blech)
Singer: IF, 15 home (-22,K26,-30), 15 industrial (15xx,15-31,15-39,15H526 zwei Stk), 18-2, VS (VS3, VS3-28 Zwischenmod., 28, 39,128, 127),
29(K1, K51, K56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34Kx,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 96(K41,D41), 103,201,216
Die Nähmaschinen waren natürlich keine Maschinen von Singer, sondern Maschinen, die nach dem Singer-System gebaut wurden. Möglicherweise wurden sie unter Lizenz von Singer hergestellt, aber die Patente des amerikanischen „Sewing-Machine Trust” liefen 1877 aus, sodaß Husqvarna den Namen Singer vielleicht nur so lange verwendete, wie niemand dagegen protestieren konnte.
Sie hatten die Namen:
Singer Salon SS 1877-1883
Singer Salon A6 1878-1883 (Handmaschine)
Singer Medium 1878-1883
1.jpg
3.jpg
Das Modell Freja war ebenfalls ein Nachfahre von Singer, aber eine Hocharmversion, möglicherweise von einer deutschen Fabrik geliefert.
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Mit Freundliche Grüße, Olaf
Ich habe zu viele Nähmaschinen um sie zu erwähnen, von mehr als 40 Herstellern...
Es gab Patentverwendung von Singer. Lizenzbauten für Singer sind mir erst nach dem 2. Weltkrieg bekannt.
Aber in den meisten Fällen wurde ausgenutzt, dass Singer seine Patente in Deutschland (mit Österreich-Ungarn) und wohl auch woanders in Europa nicht durchsetzen konnte.
Und dann hat "Rast & Gassner" noch durchgeklagt, dass das Wort "Singer" nur "Bauart nach Singer" beduete, weshalb alle irgednwas mit Singer auf den Maschinen, Gestellen und in den Beschreibungen hatten.
Ich hab auch eine Husquarna, aber eine 19E aus den 1950ern oder frühen 1960ern
Singer: IF, 15 home (-22,K26,-30), 15 industrial (15xx,15-31,15-39,15H526 zwei Stk), 18-2, VS (VS3, VS3-28 Zwischenmod., 28, 39,128, 127),
29(K1, K51, K56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34Kx,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 96(K41,D41), 103,201,216
Nicole, ich wünschte nur, die Geigenbettmaschine würde mir auch gehören, aber leider ist es nur ein Bild, das ich gespeichert habe, weil die Maschine ein Logo hatte. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, Bilder von Maschinen mit Logo zu speichern, um sie später zur Identifizierung des Herstellers verwenden zu können.
Aber meine beiden Freja-Maschinen sehen auch nicht ganz so hoffnungslos aus.
Asher, ich habe gesehen, dass es eine Debatte darüber gibt, ob Singer tatsächlich deutsche Maschinen hergestellt hat oder nur Maschinen aus englischen Teilen zusammengebaut hat, als sie schließlich eine Fabrik in Deutschland eröffneten. Eine ganz interessante frage!
Mit Freundliche Grüße, Olaf
Ich habe zu viele Nähmaschinen um sie zu erwähnen, von mehr als 40 Herstellern...
Die 15D26 scheint der 15K26 ziemlich zu entsprechen.
Aber: die deutschen hatten für gewöhnlich gleiche Umspuler wie 15-30, nicht wie K-Maschinen.
15 "industrial" ist auch ein ziemlich eigenes Design.
Ich kenne sie nur mit einer Kopfmaske einer Haushalts-Maschine, die zusätzlich zu deren normalen Oberfaden-Spannungslöser einen ähnlich der amerikanischen 15 industrial hat, zudem hat die Maschine die Motor-/Handkurbel-Halterung (haben US und Klibowie Maschinen nicht), dafür den Umspuler auf der Grundplatte und eine kleine Umlenkrolle oben. Außerdem hat sie ein schmales Schwungrad bei ungefähr gleicher Bauzeit wie die Maschinen aus USA und UK.
Es wird wohl irgednwas dazwischen sein: Teile aus UK, aber gemaischt mit Eigenanfertigung (oder halt speziell für Deutschland hergestellte Teile)
Singer: IF, 15 home (-22,K26,-30), 15 industrial (15xx,15-31,15-39,15H526 zwei Stk), 18-2, VS (VS3, VS3-28 Zwischenmod., 28, 39,128, 127),
29(K1, K51, K56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34Kx,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 96(K41,D41), 103,201,216
von Makatea » Montag 23. Februar 2026, 21:14
Nicht gesagt, damals war gerade der Übergang von handgemalter Gold-Deko zu Wassertransfer‑Abziehbildern ;-)
Das gab es schon vor bzw. um 1900...
Dachte bisher, das Verfahren wurde 1960 in Japan erfunden...
Grüße Heinrich
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