Sind Stickmaschinennadeln für eine Overlockmaschine besser geeignet?
In einem offenen Workshop habe ich einige dieser Nadeln auf einer Janome Mylock 644D gesehen, die ansonsten HA-1SP-Nadeln verwendet.
Laut Schmetz sollten diese Nadeln ein größeres Nadelöhr haben. Bedeutet das, dass man in diesem Fall üblicherweise eine kleinere Nadelstärke für die gleiche Garnstärke wählen kann?
https://www.schmetzneedles.com/blogs/bl ... 4Pe8W8KH1Y
Stickmaschinennadeln
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Flickflak
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Stickmaschinennadeln
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Pfaff 30, Pfaff 11, Pfaff 230, Singer 201k, Singer 237, Singer 66k, Singer 48k, Köhler VS, Husqvarna Viking 6010,
Bernina 910, Dürkopp 291.
Youtube channel: https://www.youtube.com/channel/UCtdxan ... /playlists
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Re: Stickmaschinennadeln
Es gibt ein kleines Heftchen, sowohl im Internet als auch gedruckt mit 36 Seiten von Schmetz: 'Nadel ABC' für Haushaltsnähmaschinen.
Da dürftest Du Informationen dazu finden, oder alternativ Schmetz eine Anfrage schicken.
Ähnliches gibts von Organ.
Nachtrag 15.03.2026:
Zu Organ Needles gibts hier Infos:
https://www.organneedle.com/
Viel Erfolg!
Da dürftest Du Informationen dazu finden, oder alternativ Schmetz eine Anfrage schicken.
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Phoenix,
weder aus der Asche noch aus Arizona,
sondern Nähmaschinenfabrik Baer und Rempel, Bielefeld 1865 - 1968
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bianchifan
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Re: Stickmaschinennadeln
Das hängt von mehreren Faktoren ab, Maschine (echte Stickmaschinen nutzen Db irgendwas Rundkolbennadeln;) ) Stoff e.t.c
Die genannte Maschine ist mir nicht bekannt, dem Namen zufolge ein Haushaltsmodell.
HA-1SP ist eine sogenannte Superstretchnadel, die ist für (sehr) elastisches Gewebe notwendig.
Wenn Du Bündchen mit Sweatstoff verbinden möchtest, ist das sehr sinnvoll!
Sticknadeln sind da definitiv nicht erste Wahl.
Das ist richtig.
Die von Dir gezeigten hatte ganz zu Beginn mein Stickkarriere, seitdem nie wieder.
Die sind permanent abgebrochen. Im NAchinein betrachtet lag das aber nicht an den Nadeln.
Nichtsdestotrotz bevorzuge ich Schmetz Gold oder Super Universal.
Oder Black in süperdünn, NM 60/65.
Ausprobieren!
Die Schmetz superdünn benötigt in jedem dünnes Spezialgarn, NM60 anstatt 40.
Re: Stickmaschinennadeln
Das bedeutet primär das die Nadel wegen dem geschwächten Querschnitt leichter abbrechen kann, was man zugunsten des schöneren optischen Ergebnis in Kauf nimmt zumal beim Maschinensticken die auftretende Belastung gut abschätzbar ist. Grösseres Öhr scheuert den Faden weniger ab und schwächt die Nadel. Alle dezidierten Stickmaschinennadeln haben ein möglichst grosses Öhr, wobei richtige Stickmaschinen keine Flachkolbennadeln verwenden weil ich damit die Nadel nicht mehr verdehen kann (was häufig eine wichtige Hilfe bei problematischen Materialien ist). Das ist ja auch der Grund warum es keine Industriemaschinen mit Flachkolbennadel gibt.
Wenn in einem Industriebetrieb die ganze Woche dieselben Kleidungsstücke mit demselben Stoff/Faden produziert werden sieht man sofort den Unterschied wenn ich z.B. die Nadel um 2° verdrehe und diese Woche dann statt 500 Fadenbrüche nur mehr 30 habe und nur mehr 1/10 soviele Nadeln verbrauche.
Die höher/besser belastbaren Nadeln sind z.B. die Serv7 die bei problematischen Materialien häufig eindeutig bessere Ergebnisse bringen. Bei meinen Kunden teilweise weit über 50% weniger Nadel-/Fadenbrüche ... aber auch das immer nur bei bestimmten ungünstigen Materialien. Bei Serv7 ist der Bereich ums Öhr dicker, durch den dann dünneren Schaft flattert der Stoff weniger und durch die verbesserte Geometrie ist die Schlingenbildung stabiler.
Im Normalfall verwendet man eine normale Nadel welche ja auch bereits dafür optimiert wurde. Und die Erfahrung lehrt einem dann welche Nadeln man bei diesem Arbeitsgang probieren könnte um das Ergebnis zu verbessern, wobei die Verbesserung eine Aspektes durchaus zur Verschlechterung eines anderen führen kann. Bei Sticken ist dann oft die Entscheidung zwischen Ausschussquote und Aussehen. Ganz heikel sind z.B. unterschiedliche Spitzenformen deren Auswirkungen man oft erst nach dem zehnten Mal waschen erkennen kann (wenn sich dann Beschädigungen/Laufmaschen bilden).
Herzliche Grüsse vom Sputnik
P.S.: Bianchifan war schneller ... aber ich wollte nicht mehr alles ändern und finde das sich unsere Aussagen durchaus ergänzen
P.P.S.: Es kommte beim Sticken auch immer darauf an was ich besticke ... sticke ich Abzeichen ... Badetücher ... oder sehr teure fertige Kleidungsstücke.
Wenn in einem Industriebetrieb die ganze Woche dieselben Kleidungsstücke mit demselben Stoff/Faden produziert werden sieht man sofort den Unterschied wenn ich z.B. die Nadel um 2° verdrehe und diese Woche dann statt 500 Fadenbrüche nur mehr 30 habe und nur mehr 1/10 soviele Nadeln verbrauche.
Die höher/besser belastbaren Nadeln sind z.B. die Serv7 die bei problematischen Materialien häufig eindeutig bessere Ergebnisse bringen. Bei meinen Kunden teilweise weit über 50% weniger Nadel-/Fadenbrüche ... aber auch das immer nur bei bestimmten ungünstigen Materialien. Bei Serv7 ist der Bereich ums Öhr dicker, durch den dann dünneren Schaft flattert der Stoff weniger und durch die verbesserte Geometrie ist die Schlingenbildung stabiler.
Im Normalfall verwendet man eine normale Nadel welche ja auch bereits dafür optimiert wurde. Und die Erfahrung lehrt einem dann welche Nadeln man bei diesem Arbeitsgang probieren könnte um das Ergebnis zu verbessern, wobei die Verbesserung eine Aspektes durchaus zur Verschlechterung eines anderen führen kann. Bei Sticken ist dann oft die Entscheidung zwischen Ausschussquote und Aussehen. Ganz heikel sind z.B. unterschiedliche Spitzenformen deren Auswirkungen man oft erst nach dem zehnten Mal waschen erkennen kann (wenn sich dann Beschädigungen/Laufmaschen bilden).
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Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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Flickflak
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Re: Stickmaschinennadeln
Vielen Dank für Ihre Antworten. Ich habe keinerlei Erfahrung mit Overlockmaschinen und versuche daher, mich darüber zu informieren und sie zu verstehen.
Meine Schlussfolgerung ist derzeit, dass diese Nadeln nicht optimal für die Overlockmaschine geeignet sind.
Die Bedienungsanleitung für Mylock 644d finden Sie hier auf Manualslib:
https://www.manualslib.com/manual/51482 ... -644d.html
Hier ist eine Tabelle von Seite 76: Ich habe das Garn in der Maschine gemessen und untersucht. Es handelte sich um Tex 29 und ein 2-fädiges Nähgarn. Ich habe gelesen, dass 2-fädiges Garn in Overlockmaschinen üblich ist. Ich denke, das bedeutet, dass man für diese Garnstärke eine etwas größere Nadel im Verhältnis zum Tex-Wert verwenden sollte als für die üblichen 3-fädigen Garne.
Ich habe einige Artikel gelesen, die versuchen, die japanischen Garnbezeichnungen zu erklären, aber ich habe noch keine wirklich einheitliche Beschreibung gefunden. Ich glaube, Nr. 50 entspricht etwa Tex 21 und Nr. 60 etwa Tex 17. Nr. 80–100 ist ein dünneres Garn als in Europa üblicherweise verwendet wird.
Hier finden Sie eine Vergleichstabelle für Haushaltsnähmaschinennadeln von Schmetz:
https://www.schmetz.com/mm/media/en/web ... Nadeln.pdf
Und hier ein Auszug, der sich auf die von Janome empfohlene Nadel HA-1SP und die im Lieferumfang enthaltene Nadel 130/705H-E konzentriert: Die Konstruktion der Nadeln unterscheidet sich in mehreren Punkten.
Meine Schlussfolgerung ist derzeit, dass diese Nadeln nicht optimal für die Overlockmaschine geeignet sind.
Die Bedienungsanleitung für Mylock 644d finden Sie hier auf Manualslib:
https://www.manualslib.com/manual/51482 ... -644d.html
Hier ist eine Tabelle von Seite 76: Ich habe das Garn in der Maschine gemessen und untersucht. Es handelte sich um Tex 29 und ein 2-fädiges Nähgarn. Ich habe gelesen, dass 2-fädiges Garn in Overlockmaschinen üblich ist. Ich denke, das bedeutet, dass man für diese Garnstärke eine etwas größere Nadel im Verhältnis zum Tex-Wert verwenden sollte als für die üblichen 3-fädigen Garne.
Ich habe einige Artikel gelesen, die versuchen, die japanischen Garnbezeichnungen zu erklären, aber ich habe noch keine wirklich einheitliche Beschreibung gefunden. Ich glaube, Nr. 50 entspricht etwa Tex 21 und Nr. 60 etwa Tex 17. Nr. 80–100 ist ein dünneres Garn als in Europa üblicherweise verwendet wird.
Hier finden Sie eine Vergleichstabelle für Haushaltsnähmaschinennadeln von Schmetz:
https://www.schmetz.com/mm/media/en/web ... Nadeln.pdf
Und hier ein Auszug, der sich auf die von Janome empfohlene Nadel HA-1SP und die im Lieferumfang enthaltene Nadel 130/705H-E konzentriert: Die Konstruktion der Nadeln unterscheidet sich in mehreren Punkten.
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Pfaff 30, Pfaff 11, Pfaff 230, Singer 201k, Singer 237, Singer 66k, Singer 48k, Köhler VS, Husqvarna Viking 6010,
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Re: Stickmaschinennadeln
Servus Viggo,
Du zäumst das Pferd vom Schwanz her auf.
Bei Overlock hat man ja ganz andere Kriterien was jemand mit einer Naht bezwecken will als mit einer normalen Nähmaschine.
Normalerweise stellt sich nicht die Frage welches Garn man verwendet, sondern z.B. die Erzeuger von Strumpfhosen nehmen das selbe (Bausch)Garn mit dem sie ihre Strumpfhosen wirken.
Die Frage ist dann immer welche Art Overlocknaht? 2 oder 3 Fädig nur um die Kante zu versäubern und die Naht anschliessend zu öffnen (eine Naht öffnen = jedes Teil wird mit 3 Fäden geendelt und die beiden Stoffteile werden anschliessend auf beide Seiten der Naht aufgebügelt) verwendet man, vor allem bei dünnen Stoffen meistens Fadenstärken von 150 bis 200. Der Faden braucht ja nur die Fäden des Stoffes gegen ausfransen zu schützen und wird nicht belastet.
Anderes Extrem wenn man bei Jeans/Arbeitshosen mit einer 5 Faden Overlocknaht z.B. die Hosenbeine auf der Innenseite schliesst. Da braucht man Fäden welche diese nicht unerhebliche Belsatung aushalten. Da werden häufig Fadenstärken zwischen 70 bis 100 verwendet.
Oder Strick-/Wirkware welche mit der sehr elastischen 4-Faden Sicherheitsnaht auch gleichzeitig geschlossen wird.
Manchmal verwendet man normales Garn als Nadelfaden und Bauschgarn für die Greifer um eine bessere Abdeckung bei weniger auftragender Naht zu erreichen ... usw.
Je nachdem was genäht wird möchte man manchmal die Naht sehen ... meistens aber nicht.
Ein Taschenbeutel für eine Hose wird auf jeden Fall mit anderen Fäden genäht als ein Hemd-/Blusenkragen.
Was die Nadeln angeht sollten die zum Stoff passen. Normale Stoffe mit normalen Spitzen, elastisches Material meisten mit SES (kleine Kugelspitze) oder SUK (grössere Kugelspitze). Das ist bei T-Shirts und Wäsche wichtig damit der Stoff nicht beschädigt wird.
In meiner uralt (~1930) Singer 3-Faden Overlock ist seit vielen Jahren EINE Schmetz Nadel #80 SES eingesetzt die sicher schon 10Km Naht hinter sich hat und immer noch wie neu aussieht (ich hätte noch ein paar tausend Reservenadeln vorrätig). Damit nähe ich von Putzfetzen bis T-Shirts alles was mit 3-Fäden (meistens Stärke 120) genäht wird. Manchmal auch Jeansstoff, Einkaufstaschen oder Abdeckhauben.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Du zäumst das Pferd vom Schwanz her auf.
Bei Overlock hat man ja ganz andere Kriterien was jemand mit einer Naht bezwecken will als mit einer normalen Nähmaschine.
Normalerweise stellt sich nicht die Frage welches Garn man verwendet, sondern z.B. die Erzeuger von Strumpfhosen nehmen das selbe (Bausch)Garn mit dem sie ihre Strumpfhosen wirken.
Die Frage ist dann immer welche Art Overlocknaht? 2 oder 3 Fädig nur um die Kante zu versäubern und die Naht anschliessend zu öffnen (eine Naht öffnen = jedes Teil wird mit 3 Fäden geendelt und die beiden Stoffteile werden anschliessend auf beide Seiten der Naht aufgebügelt) verwendet man, vor allem bei dünnen Stoffen meistens Fadenstärken von 150 bis 200. Der Faden braucht ja nur die Fäden des Stoffes gegen ausfransen zu schützen und wird nicht belastet.
Anderes Extrem wenn man bei Jeans/Arbeitshosen mit einer 5 Faden Overlocknaht z.B. die Hosenbeine auf der Innenseite schliesst. Da braucht man Fäden welche diese nicht unerhebliche Belsatung aushalten. Da werden häufig Fadenstärken zwischen 70 bis 100 verwendet.
Oder Strick-/Wirkware welche mit der sehr elastischen 4-Faden Sicherheitsnaht auch gleichzeitig geschlossen wird.
Manchmal verwendet man normales Garn als Nadelfaden und Bauschgarn für die Greifer um eine bessere Abdeckung bei weniger auftragender Naht zu erreichen ... usw.
Je nachdem was genäht wird möchte man manchmal die Naht sehen ... meistens aber nicht.
Ein Taschenbeutel für eine Hose wird auf jeden Fall mit anderen Fäden genäht als ein Hemd-/Blusenkragen.
Was die Nadeln angeht sollten die zum Stoff passen. Normale Stoffe mit normalen Spitzen, elastisches Material meisten mit SES (kleine Kugelspitze) oder SUK (grössere Kugelspitze). Das ist bei T-Shirts und Wäsche wichtig damit der Stoff nicht beschädigt wird.
In meiner uralt (~1930) Singer 3-Faden Overlock ist seit vielen Jahren EINE Schmetz Nadel #80 SES eingesetzt die sicher schon 10Km Naht hinter sich hat und immer noch wie neu aussieht (ich hätte noch ein paar tausend Reservenadeln vorrätig). Damit nähe ich von Putzfetzen bis T-Shirts alles was mit 3-Fäden (meistens Stärke 120) genäht wird. Manchmal auch Jeansstoff, Einkaufstaschen oder Abdeckhauben.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
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dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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