Gestern beim Werkstatttreffen wurde ich vom leiter direkt abgefangen - eine ältere Dame hatte Probleme mit dem Industrieschnellnäher, der Ende Januar auf dringenden Wunsch unserer Nähtutorin bei uns eingezogen ist.
Besagte Dame ist offensichtlich eine bekannte von ihr und die maschine war eine Empfehlung ihr - allerdings ist die Tutorin für die nächsten Wochen nicht greifbar.
Also wurde ich gebeten, die dame zu unterstützen.
Sie wollte die Unterfadenspule wechseln bzw. it eigenem Garn bespulen..
Leider war sie nicht in der Lage die Spule z entnehmen, die hatte sich vollständig verheddert, verkantet und verklemmt.
Lt. ihrer Aussage hatte sie ca. 19 Jare mit Industrieschnellnähern gearbeitet, Singer und Juki, und die Spulen wären immer problemlos seitlich zu bestücken gewesen.
Nicht bei der hier angeschleppten bernina!
Wie heißt es doch so schön?
Von hinten durch die Brust ins Auge...
Wer diese Maschine konstruiert hat, hatte sicherlich nicht nur einen Hirnfurz durchlebt. Sollte bei Gelegenheit mal Iggy Pop lesen..
Ich habe die Konstruktion nicht verstanden, weil si nicht einsehbar ist.
Für mich zudm auch nict ertastbar, weil immer irgendwas im ege ist.
Eine BDA hatte ich adhoc keine gefunden, nur Hinweise auf andere maschinen von Singer oder Adler, die ähnlich seien, oder auch die bernina 217.
Aber sämtliche Links führten ins Leere...
Kennt jemand diese Maschine und hat dafür eine BDA?
Um die Spule zu entfernen, habe ich auch den Oberfaden komplett entfernt.
Wie wird dieser eingefädelt?
Wie funzt die fadenspannung beim Bobbin?
Wie wird dieses eingesetzt? Wo muss die nadel stehen?
Ich konnte die Spule so ensetzen, dass eine Spannung fühlbar wird.
Das war aber auch schon alles, dann verließen sie ihn....
Bernina 517 - was ist dann denn für ein Schei....
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bianchifan
- Anlasserzerleger

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- Registriert: Montag 4. April 2022, 15:11
Bernina 517 - was ist dann denn für ein Schei....
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Re: Bernina 517 - was ist dann denn für ein Schei....
beim draufgucken -auf die Spule, in der Kapsel- muss diese beim Fadenabziehen linksrum drehen...
= Spule richtigrum rein-
= Spule festhalten, Faden zuerst nach links in den schrägen Schlitz, dann nach rechts, dabei unter die Spannfeder und an dieser unter den Haken...
und gaaanz wichtig = es dürfen nur Spulen verwendet werden, die ganz genau passen, also keine Pfaffspulen usw.
= Spule richtigrum rein-
= Spule festhalten, Faden zuerst nach links in den schrägen Schlitz, dann nach rechts, dabei unter die Spannfeder und an dieser unter den Haken...
und gaaanz wichtig = es dürfen nur Spulen verwendet werden, die ganz genau passen, also keine Pfaffspulen usw.
Re: Bernina 517 - was ist dann denn für ein Schei....
Die Anleitung für die Klasse 217 sollte Deine Fragen was einfädeln und Nadel einsetzen betrifft beantworten.
Die Anleitung gibts wie gewohnt bei Occaphot -> https://www.occaphot-ch.com/app/downloa ... 1705618271
Die lange Rille muss zu Dir schauen und um 15° nach rechts (von oben gesehen im Uhrzeigersinn) verdreht werden.
Eingefädelt wird dann selbstverständlich von vorne nach hinten.
Nach abziehen des Kniehebels sollte sich die Maschine auch ganz normal nach hinten umkippen lassen damit Du Dir das ganze von unten ansehen kannst.
Im Prinzip wie eine Pfaff 138 mit einem vor der Nadel montierten Greifer bei dem sich die Spulenkapsel nach hinten entnehmen lässt.
Diese Konstruktion wurde notwendig da wegen der grossen Überstichbreite auch ein entsprechend grosser Greifer (ähnlich wie bei vielen Wäscheknopflochmaschinen) verwendet werden muss.
Die 517 kenne ich auch nicht, aber die Klasse 217 wird häufig als einfache und zuverlässige Festonmaschine eingesetzt, woher ich sie auch kenne. Wenn man sich schon einmal mit alten Adler Festonmaschinen geärgert hat freut man sich über den Komfort der Bernina. Ich war beim ersten Mal verwirrt, weil man sie wie die Pfaff 138 einfädelt obwohl der Greifer vor der Nadel rotiert (bei der Pfaff 138 sitzt der Greifer hinter der Nadel). Das Spulenwechsel ist wie bei jeder neuen Maschine eine Gewöhnungssache ... beim ersten Mal schrecklich ... und nach ein paar Tagen was völlig normales.
Falls ich eine 517er Anleitung finde poste ich natürlich den Link dorthin.
Gutes Gelingen und Ruhe bewahren!
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Die Anleitung gibts wie gewohnt bei Occaphot -> https://www.occaphot-ch.com/app/downloa ... 1705618271
Die lange Rille muss zu Dir schauen und um 15° nach rechts (von oben gesehen im Uhrzeigersinn) verdreht werden.
Eingefädelt wird dann selbstverständlich von vorne nach hinten.
Nach abziehen des Kniehebels sollte sich die Maschine auch ganz normal nach hinten umkippen lassen damit Du Dir das ganze von unten ansehen kannst.
Im Prinzip wie eine Pfaff 138 mit einem vor der Nadel montierten Greifer bei dem sich die Spulenkapsel nach hinten entnehmen lässt.
Diese Konstruktion wurde notwendig da wegen der grossen Überstichbreite auch ein entsprechend grosser Greifer (ähnlich wie bei vielen Wäscheknopflochmaschinen) verwendet werden muss.
Die 517 kenne ich auch nicht, aber die Klasse 217 wird häufig als einfache und zuverlässige Festonmaschine eingesetzt, woher ich sie auch kenne. Wenn man sich schon einmal mit alten Adler Festonmaschinen geärgert hat freut man sich über den Komfort der Bernina. Ich war beim ersten Mal verwirrt, weil man sie wie die Pfaff 138 einfädelt obwohl der Greifer vor der Nadel rotiert (bei der Pfaff 138 sitzt der Greifer hinter der Nadel). Das Spulenwechsel ist wie bei jeder neuen Maschine eine Gewöhnungssache ... beim ersten Mal schrecklich ... und nach ein paar Tagen was völlig normales.
Falls ich eine 517er Anleitung finde poste ich natürlich den Link dorthin.
Gutes Gelingen und Ruhe bewahren!
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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