Hat jemand Erfahrungen mit 3D-Druck Reparaturen mit selbstschmierenden Kunststoffen aus iglidur?

Mit CNC, 3D-Druck oder auch manuell
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Knopp1
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Hat jemand Erfahrungen mit 3D-Druck Reparaturen mit selbstschmierenden Kunststoffen aus iglidur?

#1 Beitrag von Knopp1 »

Könnte mir vorstellen, ein Ersatzzahnrad für eine Bernina 731 aus solchem Material in Auftrag zu geben (denke dabei an offene Werkstatt)
https://www.naehmaschinentechnik-forum. ... php?t=8473
https://www.igus.de/3d-druck/service/re ... initiative

Wobei ich keine Idee zur Haltbarkeit des Materiales habe.

Danke!
Ulrike
Zuletzt geändert von Knopp1 am Freitag 19. Juni 2026, 23:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Achim (js_hsm)
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Re: Hat jemand Erfahrungen mit 3D-Druck Reparaturen mit selbstschmierenden Kunststoffen aus iglidur?

#2 Beitrag von Achim (js_hsm) »

Welche/was für Teile sollen denn nachgebaut werden ?
Gruß, Achim

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Knopp1
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Re: Hat jemand Erfahrungen mit 3D-Druck Reparaturen mit selbstschmierenden Kunststoffen aus iglidur?

#3 Beitrag von Knopp1 »

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Re: Hat jemand Erfahrungen mit 3D-Druck Reparaturen mit selbstschmierenden Kunststoffen aus iglidur?

#4 Beitrag von Achim (js_hsm) »

Wenn Du dafür eine Rolle Filament kaufen musst (>50€) wäre ein Ersatzteil wie von Gerd erwähnt wahrscheinlich sinnvoller zumal ja erstmal ein 3D Modell erzeugt werden muss (oder hast Du das schon ?)
Das hätte dann auch direkt den Metallflansch.
Gruß, Achim

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Re: Hat jemand Erfahrungen mit 3D-Druck Reparaturen mit selbstschmierenden Kunststoffen aus iglidur?

#5 Beitrag von Knopp1 »

3-Modell hätte ich -
mit der Metallflansch hast Du natürlich völlig Recht!
Von oben sieht man 'nur' das defekte Zahnrad... von der Flansch sieht man kaum was... aber ohne geht das ja auch nicht. Wo Du Recht hast, hast Du Recht!
beerchug
Danke!
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Re: Hat jemand Erfahrungen mit 3D-Druck Reparaturen mit selbstschmierenden Kunststoffen aus iglidur?

#6 Beitrag von Achim (js_hsm) »

Knopp1 hat geschrieben: Freitag 19. Juni 2026, 23:41 3-Modell hätte ich -
Würdest Du das interessehalber hier zur Verfügung stellen (vorher zippen) oder mir per PN schicken ?
Gruß, Achim

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Re: Hat jemand Erfahrungen mit 3D-Druck Reparaturen mit selbstschmierenden Kunststoffen aus iglidur?

#7 Beitrag von bianchifan »

Als Iglidur als Filament für den 3D-Druck bereitgestellt wurde, gehörte ich zu den ersten Testern.
Geplant waren meinerseits LMUU irgendwas Gleitlager für einen Prusa I3 Rework, um die Standzeit zu erhöhen.
Aufgrund von Zuständigkeitsproblemen im Fablab ist die geschichte leider im Sande verlaufen, ich hatte mir dann kurzerhand fertige Lager bei IGUS geordert :(

Warum IGlidur???
Das ist ein Kuststoff entwickelt für Gletlager(!!) im CNC Umfeld!
Bei Zahnrädern gibt es nix zu gleiten, nur zu schmieren ;)
Standardwerkstoff für Zahnräder ist Nylon, bei meinem ersten Prusa I3 waren sämtliche Zahnräder aus PLA.
Knopp1 hat geschrieben: Freitag 19. Juni 2026, 22:56 Könnte mir vorstellen, ein Ersatzzahnrad für eine Bernina 731 aus solchem Material in Auftrag zu geben (denke dabei an offene Werkstatt)
Offene Werkstätten sind KEINE Auftragswerkstätten!
Sie stellen lediglich Geräte und Raum gegen Spende/Nutzungsgebühr zur Verfügung, des weiteren bieten sie nebst Einweisung in die Geräte eine sogenannte Hilfe zur Selbsthilfe:
Credo - Wir zeigen Dir wie man ein Loch bohrt, bohren musst Du selbst.

I.d.R. gibt es aber immer hilfsbereite Personen, die die Realisierung eines Projektes unterstützen.

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Re: Hat jemand Erfahrungen mit 3D-Druck Reparaturen mit selbstschmierenden Kunststoffen aus iglidur?

#8 Beitrag von sputnik »

Da geht es um Druckbarkeit/(Verschleiss)Festigkeit -> https://www.igus.de/3d-druck
Igus.jpg

Normales Nylon ist für viele Sachen zu weich ...
es gibt aber mittlerweile auch jede Menge Halbzeug für technische Kunststoffteile (auch relativ hitzebeständig und für Zahnräder geeignet).

Die auf den Igus Seiten gezeigten Beispiele erscheinen mir sehr interessant ... leider gibt es aber für mich viel zu wenig Infos (technische Daten) dazu.
Ich hab seit langem immer wieder auch Igus Kunststoff-Gleitlager verwendet (z.B. für Vorschubgeräte bei Textilverarbeitungsmaschinen) welche sich bei richtiger Dimensionierung sehr bewährt haben. Deshalb hat Igus einen gewissen Vertrauensvorschuss meinerseits. Bei den Filamenten müsste man erst einmal schauen ob es mehr Daten gibt und dann einmal testen. Ein Nachteil bei 3D-gedruckten Teilen ist natürlich die begrenzte Hitzebeständigkeit.

Für mich ist die Frage eher was ist für welchen Zweck besser (haltbarer, ökonomischer)? (Sinter)metallbuchsen (billig), Bronzebuchsen (teuer) oder Kunststoff.

Ein Gleitlager für eine Führungsstange ist leicht und schnell zu tauschen. Ein Zahnrad in einer normal genutzten Industrienähmaschine zu wechseln kann dann schnell auch einen Tag Arbeitszeit erfordern.

Haushaltsmaschinen mit Umlaufgreifer laufen teilweise auch bereits mit bis zu 2000 Stichen/min ... Greifer und Greiferwelle dann schon mit 4000 U/min. Geht sich das im Sommer noch aus oder kann ich die Maschine dann nur mehr im Tiefkühlhaus benutzen? wink

Herzliche Grüsse vom Sputnik
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