So,
ich hab den Kram jetzt bei mir mal aufgeschraubt.
Ich beziehe ich mich jetzt auf Dein Bild von Post #3.
Das rot markierte Teil wird, abhängig von der Position des Stichstellers mehr oder weniger weit nach rechts gedrückt.
Diese Bewegung drückt den "Transportrad Treiber" 6498 (gelb markiert), der im Ruhezustand von der "lustigen" "Transportrad Treiber Feder 6088
vom Transportrad ferngehalten wird, gegen das Rad und schiebt es um die am Stichsteller eingestellte Länge weiter.
Wenn die Nadel aufwärts geht, bewegt sich das Teil "rot" erst nach links zurück, der Treiber 6498 wegen der Feder mit, dann wieder nach rechts für den nächsten Transportschritt.
Teil "rot" 6488 ist übrigens vom Greifer aus gesehen an der Transportwelle fest, also Teil der Welle.
Bild davon in der englischen ETL auf Tafel 391, in der von mir heute morgen geposteten deutschen ETL gibt's keins. Doof.
Die Friktionsfeder, die seitlich am Arm montiert ist, scheint mir nur die Aufgabe zu haben, das Transporteurrad
an ungewollten Bewegungen zu hindern, spielt also für den eigentlichen Vorschub keine Rolle.
Du hast geschrieben, dass die "eine Klinke" sich nicht bewegt, also fest sitzt.
Meinst Du damit den "rot" markierten Teil? Also 6488?
Der ist nämlich das zentrale Teil, das die gesamte Radbewegung steuert.
Eigentlich sehr elegant, mit einem minimalen Aufwand.
Wenn der aber nix macht, dürfte Dein Problem beim Antrieb dieses Teils im Ständer zu suchen sein.
Denn ansonsten scheint im Bild aus Post #3 die Sache ordnungsgemäß montiert zu sein.
Viel Erfolg
der gert
18-3 Stofftransporter geht nicht (und Anderes)
-
saumseliger
- Schnurkettenwechsler

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Re: 18-3 Stofftransporter geht nicht (und Anderes)
Adler 48-10, 49-2, 52, 81-80, 189AB
Re: 18-3 Stofftransporter geht nicht (und Anderes)
Anmerkung - Gert war schneller :
Hallo Allerseits,
ich schaue hier nur verwundert mit weil ich so eine Konstruktion noch nie wahrgenommen habe. Ich kenne Schieberad nur mit Zahnradgetriebe ...
Also bleibt mir in dieser Aufführung nur die Rolle des alternden (Nähmaschinen)liebhabers der Fragen stellt:
Gert erwähnte doch vorher schon eine nicht zu übersehende Feder und ein Sperrklinke ...
dann sehe ich dieses (in alter Tradition dehr unscharfe) Photo: und denke mir das könnte die nicht zu übersehende Feder sein ...
aber was macht diese Feder ?
Ist sie abgebrochen? Das kann ich auf dem Photo nicht erkennen ... und wo ist dann die Sperrklinke?
Wenn es eine Teileliste gibt ? ... kann man darin vielleicht die Sperrklinke indentifizieren?
Anmerkung zu unscharfen Photos:
Photographie bedeutet mit Licht zeichnen.
Bei Aldi gibt es aktuell einen kleinen Akku Baustrahler mit starken Magneten um 5,99€
Der funktioniert super ... und bringt genug Licht für die Mumien wenn Ra gerade schläft.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Hallo Allerseits,
ich schaue hier nur verwundert mit weil ich so eine Konstruktion noch nie wahrgenommen habe. Ich kenne Schieberad nur mit Zahnradgetriebe ...
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Gert erwähnte doch vorher schon eine nicht zu übersehende Feder und ein Sperrklinke ...
dann sehe ich dieses (in alter Tradition dehr unscharfe) Photo: und denke mir das könnte die nicht zu übersehende Feder sein ...
aber was macht diese Feder ?
Ist sie abgebrochen? Das kann ich auf dem Photo nicht erkennen ... und wo ist dann die Sperrklinke?
Wenn es eine Teileliste gibt ? ... kann man darin vielleicht die Sperrklinke indentifizieren?
Anmerkung zu unscharfen Photos:
Photographie bedeutet mit Licht zeichnen.
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Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
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saumseliger
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Re: 18-3 Stofftransporter geht nicht (und Anderes)
Also, Ihr habt's geschafft, ich hab das auseinandergenommen.
Das ist das Transportrad und der Treiber:
So gehören die zusammen (Blick von hinten):
In das Loch gehört die "lustige" Feder, die ist übrigens nicht abgebrochen, die gehört so.
Und weil ich die Maschine nicht komplett auseinandernehmen wollte, hier eine hybride Lösung:
Das, was ich da so rudimentär gezeichnet habe, ist der Mitnehmer von der Welle (die bei
Ashers Maschine anscheinend unbeweglich ist).
Das gezeichnete Teil, bewegt sich zum Transport nach rechts. Der Drehpunkt ist angedeutet.
Drückt also den Treiber nach rechts, der das Transportrad, weil er sich drauf festkeilt,
um den gewählten (durch den Stichsteller) Weg mitnimmt.
Das mit der Keilerei hatte ich so noch nicht verstanden, ich dachte bisher, das ginge oben durch Reibung. Aber egal.
Wenn das gezeichnete Teil sich zurückbewegt, löst sich die Klemmung, und die "lustige" Feder, drückt den Treiber auf dem Rad zurück (also genau um die Stichlänge).
Damit das Rad sich sicher nicht mitbewegt, hält die "Friktionsfeder" das Rad fest.
Die Friktionsfeder ist das außen am Arm angeschraubte Teil, was Asher in einem früheren Post als Blech bezeichnet hat.
Man kann sie in dem Bild aus der Pfaffanleitung gut sehen.
So, und nun ist auch klar, dass mit dem Transport rückwärtsnähen ausfällt, das geht halt nur in einer Richtung.
Dafür ist es in der Stichweite gut verstellbar.
Deswegen fällt die Zahnradlösung hier aus.
In der Industrie, wo man die Maschinen für genau einen Zweck zurechtmacht, geht das sicher, aber nicht hier.
Was Sputniks Verwunderung erklärt.
Übrigens gibt es im Renters Zeichnungen, leider nur äußerlich für Armmaschinen, dann was mit Klauenkupplung
und auch die Zahnradvariante.
8. Auflage S.99ff
So, ich geh jetzt, das Ding wieder zusammensetzen.
Wenn's nich klappt, seid natürlich Ihr Schuld ;-)
tschö, der gert
PS: ach ja, eine Sperrklinke gibt's nicht, ich hab das mit der Klauengeschichte aus dem Renters verwechselt.
Das ist das Transportrad und der Treiber:
So gehören die zusammen (Blick von hinten):
In das Loch gehört die "lustige" Feder, die ist übrigens nicht abgebrochen, die gehört so.
Und weil ich die Maschine nicht komplett auseinandernehmen wollte, hier eine hybride Lösung:
Das, was ich da so rudimentär gezeichnet habe, ist der Mitnehmer von der Welle (die bei
Ashers Maschine anscheinend unbeweglich ist).
Das gezeichnete Teil, bewegt sich zum Transport nach rechts. Der Drehpunkt ist angedeutet.
Drückt also den Treiber nach rechts, der das Transportrad, weil er sich drauf festkeilt,
um den gewählten (durch den Stichsteller) Weg mitnimmt.
Das mit der Keilerei hatte ich so noch nicht verstanden, ich dachte bisher, das ginge oben durch Reibung. Aber egal.
Wenn das gezeichnete Teil sich zurückbewegt, löst sich die Klemmung, und die "lustige" Feder, drückt den Treiber auf dem Rad zurück (also genau um die Stichlänge).
Damit das Rad sich sicher nicht mitbewegt, hält die "Friktionsfeder" das Rad fest.
Die Friktionsfeder ist das außen am Arm angeschraubte Teil, was Asher in einem früheren Post als Blech bezeichnet hat.
Man kann sie in dem Bild aus der Pfaffanleitung gut sehen.
So, und nun ist auch klar, dass mit dem Transport rückwärtsnähen ausfällt, das geht halt nur in einer Richtung.
Dafür ist es in der Stichweite gut verstellbar.
Deswegen fällt die Zahnradlösung hier aus.
In der Industrie, wo man die Maschinen für genau einen Zweck zurechtmacht, geht das sicher, aber nicht hier.
Was Sputniks Verwunderung erklärt.
Übrigens gibt es im Renters Zeichnungen, leider nur äußerlich für Armmaschinen, dann was mit Klauenkupplung
und auch die Zahnradvariante.
8. Auflage S.99ff
So, ich geh jetzt, das Ding wieder zusammensetzen.
Wenn's nich klappt, seid natürlich Ihr Schuld ;-)
tschö, der gert
PS: ach ja, eine Sperrklinke gibt's nicht, ich hab das mit der Klauengeschichte aus dem Renters verwechselt.
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