Bernina 117-11-K in keine-Ahnung-wie-die-Farbe-heisst
Hornhaut umbra?
violaine hat geschrieben: ↑Freitag 10. März 2023, 12:10
Das heisst, den Tisch werde ich abschleifen (oder nach einem gaaanz lieben Blick wohl eher mein Mann

) und dann neu pinseln -
Das ist Buche Schälfurnier - es könnte durchaus 2mm dick sein.
Trotzdem - seid vorsichtig mit der Schleiferei, sonst kommen kackbraune Phenolharzschichten zum Vorschein.
Nur den (minderwertigen) alten spröden Nitrocellulose Lack runter nehmen und dann etwas neues drauf machen.
Ich mochte bei Buche Arbeitsplatten, Werkbänken und Hobelbänken immer
Leinölfirnis - mehrfach ( alle 2 Tage) in dünnen Schichten auftragen und an einem sehr hellen Platz trocknen lassen.
Leinöl braucht Licht.
Es passt zum Charakter des Holzes, schützt und pflegt die harte Buche in außreichendem Maß und gibt ihr eine sehr schöne kräftige Farbe. Es läßt sich mühelos - auch nach Jahren - auffrischen ohne alles vorher erneut abzuschleifen.
Nichts bleibt haften und wässrige schmutzige Flüssigkeiten können nicht mehr ins Holz eindringen.
Außerdem läd es sich niemals elektrostatisch auf, riecht angenehm und ist menschenfreundlich.
Noch schöner sind nur Linoleum Flächen (die auch aus Leinöl, Kork und Kalk bestehen) und einen phantastischer Belag für Näh- und Küchentische oder Fußböden und Schreibtische ist.
Die alten Hornitex Beschichtungen der Pfaff Tische (Resopal, Westag Getalit) mag ich nicht so gerne.