Mirenia hat geschrieben: ↑Donnerstag 1. Juni 2023, 23:41
Beim Sticken ist sie mittlerweile ziemlich laut geworden - Sprich bei jeder Bewegung der Schrittmotoren knarzt/knarrt sie wie eine alte Bodendiele.
Dabei knarzt die X-Achse lauter als die Y-Achse.
?????
Ich kann mir das nicht so recht vorstellen, Bodendielen sind eine andere Kategorie.
An Deiner Sticki kann die Plastikverschalung knarzen oder die Lagerung der XY Achsen.Also entweder wird die Verschalung bei Bewegung unter Spannung gesetzt oder die Lager verkanten. Dann wäre die Bewegung aber nicht mehr gleichmäßig sordern ruckelig.
Nichtsdestotrotz, die Lagerung sind grottenschlecht, beschissen ist och harmlos ausgedrückt.
Zwei Bohrungen in einem Stück Blech, primitiver kann man ein Nadellager nicht kunstruieren.
Mein Eindruck: geplante Obsoleszenz, im schlimmsten Fall sind sie hinüber, was ich für Dich selbstverständlich nicht hoffe.
Mirenia hat geschrieben: ↑Donnerstag 1. Juni 2023, 23:41
Könnte es ggf an der Riemenspannung liegen?
Das halte ich für ausgeschlossen.
Schlabbert der Riemen herum? Lässt er sich mit zwei Finger und wenig Kraftaufwand leicht zusammendrücken?
Auf dem Foto schaut alles top aus.
Ein Nachspannen ist eigentlich unnötig, sofern nicht außergewöhnliche Umstände eingetreten sind.
Oder hast Du den Stickrahmen im Betrieb etwa fest getackert oder mit einer 10 kg Masse belastet?
Im Regelfall muss der Riemen nur beim Austausch gespannt werden.
Mirenia hat geschrieben: ↑Donnerstag 1. Juni 2023, 23:41
Nach einer gewissen Stickzeit fängt sie sporadisch an zu klappern.
Es klingt so, als würde es aus dem Bereich der Spule/des Greifers kommen und Plastik an Plastik klappern.
Beim Nähen ist jedoch alles fein und leise.
Wirklich Spule?
Oder nicht doch der Rahmen, wie bereits erwähnt?
Deine Beschreibung legt den Rahmen nahe.
Zu einer erhöhten Klappertendenz führen stumpfe oder unpassende Nadeln und zu dichte Stickmuster.
Meine Empfehlung: Schmetz Gold und/oder Organ Anti Glue
Und natürlich "bretthart" eingespanntes Vlies.
Abgesehen von meinem allerersten Versuch habe ich nie wieder Stoff eingespannt.
Immer nur das Vlies mit Sprühkleber traktiert, den Stoff aufgelegt, locker angedrückt und mit einem individuellen "Softframe"(äußere Kontur + ca. 5-10 mm) gesichert.
Hummelbrummel hat geschrieben: ↑Freitag 2. Juni 2023, 09:13
Hast Du auch schon die Wellen geölt?
Geölt wird da gar nichts, die Wellen drehen sich nicht und schon mal gar nicht schnell... !
Dafür gibt es Lithiumfett!
Aus Kostengründen wird sehr häufig billiges Wälzlagerfett genommen, schließlich soll ja der Kundenservice Arbeit bekommen.
Optimal: Etwas Lithiumfett auf ein Mikrofasertuch geben und damit die Achsen abwischen, es sollen kein Fett auf sen ersten Blick sichtbar sein. Sichbares Fett bindet Staub und führt zu Verklebungen.
OT OT OT....
Hummelbrummel hat geschrieben: ↑Freitag 2. Juni 2023, 09:13
Meine Janome 550 e hat auf den beiden Wellen, auf denen die Stickführung in x- und y -Richtung läuft, Ölfilze (runde Filzscheiben drumrum), die regelmäßig geölt werden müssen.
Genau deswegen hatte ich mich seinerzeit gegen eine Janome 500e entschieden!
Es ist mir vollkommen unbegreiflich, wie eine eigentlich renommierte Firma so etwas in den 2000er Jahren auf den Markt werfen kann.
Von dem Murks auf der unteren Welle hatte ich nichts bemerkt, da meine Aufmerksamkeit der Sticktechnik gewidmet war.