Man muss bedenken, dass sie sich drehen, und das teilweise schneller, wenn man Vollgas gibt beim Nähen.
Spätestens, wenn man Motor nutzt, kann man dann das Schiffchen, eventuell die Maschine von Plastikschrott reinigenn, oder wegwerfen.
Da sind die China-Billigteile noch besser.
Zudem dürften die eh nicht lange drehen, bevor die Spitzen eingefräst sind, laufen ja in Metall.
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Fahrradspeichen sind etwas sehr dünn dafür, aber da gehärtet, sind sie um Welten besser als dies.
Fragt sich nur, ob die nicht das Schiffchen ruinieren, wenn man keine ordentlichen Kappen aus Messing draufmacht
Asher hat geschrieben: ↑Sonntag 26. Januar 2025, 21:40
Man muss bedenken, dass sie sich drehen, und das teilweise schneller, wenn man Vollgas gibt beim Nähen.
Spätestens, wenn man Motor nutzt, kann man dann das Schiffchen, eventuell die Maschine von Plastikschrott reinigenn, oder wegwerfen.
Da sind die China-Billigteile noch besser.
Die Langschiffmaschinen sind für Geschwindigkeiten bis 500-600 Stiche/min ausgelegt, egal ob mit Handkurbel oder Motor. Das ist nicht besonders schnell.
Gruß
Detlef
Maschinen: viel zu viele - Zeit dafür: viel zu wenig
- Bekennender Schneckenversender, habt Geduld mit mir -
js_hsm hat geschrieben: ↑Sonntag 26. Januar 2025, 22:09
Asher hat geschrieben: ↑Sonntag 26. Januar 2025, 21:40
Fahrradspeichen sind etwas sehr dünn dafür, aber da gehärtet,
Hab bisher noch keine gehärteten Fahradspeichen gesehen.
Aber mit der Skepsis gegenüber den Kunststoffspulen bin ich bei Dir.
Gruß, Achim
Fahrradspeichen sind nicht gehärtet, aber härter als gewöhnlicher Draht und vor allem gerade, es gibt sie auch in 2.5 und 3 mm. Auch gibt es Speichen-Gewindeschneider (das Gewinde ist nicht metrisch, da wird einer 2 mm Speiche ein Gewinde aufgewalkt, es ist dann etwas dicker als 2 mm) und die passenden Speichennippel sind aus Messing, leichtere aus Alu
Das dickere Ende ist geschlitzt wie eine Rundkopf Schlitzschraube (mit Loch). Das Nippelloch ist zweiteilig, der längliche viereckige mit Gewinde, der dicke runde ohne.
Den viereckige Gewindeteil des Speichennippels abschleifen, dann bleibt die runde einseitig geschlitzte Messing-Linse mit 2 mm Loch übrig. Einen Faden durch die Linse gezogen könnte schon ausreichen, damit die Linse auf der Speiche klemmt.
Ich werde Speichen und Nippel in genügender Anzahl besorgen und 1 : 1 die Möglichkeiten testen.
Asher hat geschrieben: ↑Sonntag 26. Januar 2025, 21:40
Fahrradspeichen sind etwas sehr dünn dafür, aber da gehärtet, sind sie um Welten besser als dies.
Fragt sich nur, ob die nicht das Schiffchen ruinieren, wenn man keine ordentlichen Kappen aus Messing draufmacht
Bei meiner einzigen Spule sind nur die (gelöteten? gepressten?) Kappen aus Messing, die 3 mm Achse und die Spitzen sind aus einem Stück Stahl, vermutlich etwa so hart wie eine Speiche, aber polliert. Und in der 120 jährigen, immer noch leslichen Gebrauchsanweisung steht, dass man da ölen soll.
Klar muss die Speichenspitze ebenfalls polliert sein.
Der erste Prototyp ist fertig. unten sind noch die original Nippel als Vergleich. ich habe die Speiche gekürzt, zwei Gewinde geschnitten, die Nippel gekürzt, auf das Gewinde gedreht, (die Kunst war nicht zu viel Gewinde zu schneiden, damit es klemmt) und zuletzt die Enden anzuspitzen.
bei diesem Versuch sind es 2 mm Speichen und die Nippel sind im Durchmesser leicht zu klein.
Wahrscheinlich versuche ich ich es noch mit 2.5 mm speichern, weil da der Nippeldurchmesser etwas grösser ist.
Ich versuche auch noch den Nippel um zu drehen und den Schlitz flach zu schleifen. dann muss ich aber irgendwie noch auf einer Seite ein Loch bohren.
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