Ist der Haltefinger zu dicht gestellt ?
Der sollte 0.7mm Abstand zu Kapselträger haben
Garn reißt beim Nähen mit Dürkopp Adler 265-101
- Achim (js_hsm)
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Re: Garn reißt beim Nähen mit Dürkopp Adler 265-101
Gruß, Achim
Der Maschinen(um)bauer
Adler 30,48,67,68,69 Pfaff 142,145,335,1222, Typical GC20606-18, Sailrite 9" Clone und..
https://youtube.com/@Special_Solutions
BLDC-Servos https://www.naehmaschinentechnik-forum. ... 33#p119733
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Re: Garn reißt beim Nähen mit Dürkopp Adler 265-101
ist der Lüftungsnocken gut synchronisiert und macht die Spulenkapsel frei?
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Pfaff:34,60,114,115,138,141,142,145,175,191,192,193,195,230,238,260,335,345,362,422,433,545,546,1245
Minerva:331,335,01118,01258,72520,72524,72525
Adler:4,67,69,167,168,267,1217
Singer:24,29,34,51,178,221,316,320,457
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Re: Garn reißt beim Nähen mit Dürkopp Adler 265-101
Zuerst prüfen ob der 40er Faden ohne zu hängen um den Greifer gleitet. Setzt voraus, dass der Lüfter sehr genau justiert ist und genau in dem Moment wo der Oberfaden durch den verbliebenen Spalt gerutscht ist den kleinen Nocken anstößt so dass es eine Lücke oben gibt durch den der Oberfaden gleiten kann. Das passiert bei hoher Geschwindigkeit zu einem anderen Zeitpunkt als wenn du von Hand drehst. Wie ich oben erwähnte kann es sein, dass der 40er Faden schon zu dick ist und immer leicht hängen bleibt. Dann kannst du nicht mehr viel machen. Bondiertes Garn ist etwas dünner bzw. enger aneinander, kann sein dass es damit trotzdem noch geht.
Anschließend kannst du noch folgendes probieren um zu prüfen ob es mit deinem Garn generell geht:
- Geradstich einstellen und Nadel ganz rechts. Damit nähen und prüfen ob sich der Oberfaden auch aufdreht bzw. reißt wie in deinem Video
- Rückwärts ZZ nähen. Auch hier sollte sich der Oberfaden nicht aufdrehen und die Naht gut funktionieren.
Als Gegentest kannst du die Nadel im Geradstich mal ganz nach links stellen und da nähen. Da wird sich der Oberfaden vermutlich schnell aufdrehen und reißen.
Hintergrund: Es spielt eine Rolle auf welcher Seite des Unterfadens die Nadel einsticht
Anschließend kannst du noch folgendes probieren um zu prüfen ob es mit deinem Garn generell geht:
- Geradstich einstellen und Nadel ganz rechts. Damit nähen und prüfen ob sich der Oberfaden auch aufdreht bzw. reißt wie in deinem Video
- Rückwärts ZZ nähen. Auch hier sollte sich der Oberfaden nicht aufdrehen und die Naht gut funktionieren.
Als Gegentest kannst du die Nadel im Geradstich mal ganz nach links stellen und da nähen. Da wird sich der Oberfaden vermutlich schnell aufdrehen und reißen.
Hintergrund: Es spielt eine Rolle auf welcher Seite des Unterfadens die Nadel einsticht
Adler 167, Bernina 217N, Brother BAS-311F, Dürkopp 267, Singer 457u135
Re: Garn reißt beim Nähen mit Dürkopp Adler 265-101
Hallo Patrick 1990
Nähst Du mit Konen? Wenn nicht, mal die Garnrolle umdrehen. (War schon oft ein Problem).
Welcher Faden geht kaputt? Ober- oder Unterfaden?
Nähst Du oben und unten mit identischem Faden?
Vernähst Du älteres Garn? Mal ein Frisches besorgen.
Bitte eine neue Nadel, entsprechend der Bedienungsanleitung besorgen und einsetzen.
Die Bedienungsanleitung ist maßgeblich, nicht Empfehlungen! (Meine Phoenix wurde lange mit Flachkopfnadeln betrieben und funktionierte nie richtig, Rundkopfnadeln waren die ultimative Lösung, auf der Maschiene war das auch eingraviert, wurde aber immer missachtet)
Das Nadelsystem ist i. a. Regel auf der Maschine direkt angegeben und gibt die technischen Optionen vor.
Gibt es auf dem Weg des Fadens Unebenheiten, die das Aufdröseln des Fadens verursachen oder begünstigen könnten?
Passt die Fadenstärke zur Nadelstärke? (auch eine zu dünne Nadel und ein zu starkes Garn kann ein Problem sein)
Verursacht die Fadenspannung schon Probleme, wenn es um den Oberfaden gehen sollte?
Ganz zum Schluss könnte man noch überlegen ein monofiles Garn zu benutzen. Das ist aber high End, denn die Maschine muss ja vor Wahl des Fadens grundsätzlich erst mal funktionieren und Stiche produzieren.
Wie auch immer, viel Erfolg!
Nähst Du mit Konen? Wenn nicht, mal die Garnrolle umdrehen. (War schon oft ein Problem).
Welcher Faden geht kaputt? Ober- oder Unterfaden?
Nähst Du oben und unten mit identischem Faden?
Vernähst Du älteres Garn? Mal ein Frisches besorgen.
Bitte eine neue Nadel, entsprechend der Bedienungsanleitung besorgen und einsetzen.
Die Bedienungsanleitung ist maßgeblich, nicht Empfehlungen! (Meine Phoenix wurde lange mit Flachkopfnadeln betrieben und funktionierte nie richtig, Rundkopfnadeln waren die ultimative Lösung, auf der Maschiene war das auch eingraviert, wurde aber immer missachtet)
Das Nadelsystem ist i. a. Regel auf der Maschine direkt angegeben und gibt die technischen Optionen vor.
Gibt es auf dem Weg des Fadens Unebenheiten, die das Aufdröseln des Fadens verursachen oder begünstigen könnten?
Passt die Fadenstärke zur Nadelstärke? (auch eine zu dünne Nadel und ein zu starkes Garn kann ein Problem sein)
Verursacht die Fadenspannung schon Probleme, wenn es um den Oberfaden gehen sollte?
Ganz zum Schluss könnte man noch überlegen ein monofiles Garn zu benutzen. Das ist aber high End, denn die Maschine muss ja vor Wahl des Fadens grundsätzlich erst mal funktionieren und Stiche produzieren.
Wie auch immer, viel Erfolg!
Phoenix,
weder aus der Asche noch aus Arizona,
sondern Nähmaschinenfabrik Baer und Rempel, Bielefeld 1865 - 1968
weder aus der Asche noch aus Arizona,
sondern Nähmaschinenfabrik Baer und Rempel, Bielefeld 1865 - 1968


