Das eigene Muster zeichnen/feilen - 260

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Asher
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Re: Das eigene Muster zeichnen/feilen - 260

#21 Beitrag von Asher »

smile ich find das auch echt supi, was du da machst.

Übrigens, meine Singer 32 (ehemals wohl unter "overseam" und "ornamental" bekannt, waren zwar nicht die ersten ZickZack, aber die ersten wirklich erfolgreichen.
Auf Basis einer Entwicklung von Neidlinger, noch vor 1900.

Also nicht so ungewöhnlich, dass nur ein Modell mehrere Stiche konnte.
Und: Singer wusste damals schon, wie sie den Leuten das Geld aus der Tasche zieht... noch über 50 Jahre, bis andere Mehrstich-Maschinen kamen
Singer: IF, 15 home (-22,K26,-30,41), 15 industrial (15xx,15-31,15-39,15H526), 18-2, VS (VS3, VS3-28 Übergang, 28, 39,128, 127),
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F

posmanet
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Re: Das eigene Muster zeichnen/feilen - 260

#22 Beitrag von posmanet »

Schöne Idee.

Das Projekt wäre ggf. auch ein Fall für den 3d-Drucker. Zumindest für Entwürfe zum Testen von Mustern oder oder für Schablonen - aber mit gutem Filament halten die Programmscheiben vielleicht ja auch länger durch.

VG
Martin
Pfaff K, 30, 130, 362, 4752

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Eicher
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Re: Das eigene Muster zeichnen/feilen - 260

#23 Beitrag von Eicher »

Ich tendendiere da eher zum Werkzeugmacher mit CadCam Fräse.
MfG Eicher
Pfaff130, Pfaff 230 Automatik, Pfaff 330, Pfaff 332 Automatik, Pfaff 31, Pfaff 1522, Privileg 5005.

sputnik
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Re: Das eigene Muster zeichnen/feilen - 260

#24 Beitrag von sputnik »

@Eicher -> Dafür braucht man heute keinen Werkzeugmacher mehr (es sei denn man kennt einen). wink
Wer eine dafür geeignete CNC-Fräse (nicht die Wackeldinger in manchen offenen Werkstätten) hat kann natürlich diese auch dafür benutzen.

Theoretisch könnte man ein PC-Programm schreiben welches die geometrischen Erfordernisse der Abtastung (z.B. Musterverzerrungen bei unterschiedlicher Abtasteranordnung/-übertragung) bei der jeweiligen Maschine berücksichtigt. Eventuell auch gleich zum Umschalten für unterschiedliche Maschinen wo Kurven beötigt werden. Damit liessen sich Kurven-/Musterformen leichter erstellen.
Das ganze lässt sich natürlich heute auch mit Zeichen-/Konstruktionsprogrammen für den Maschinenbau lösen.

Wer die Kurve für den 3D-Druck zeichnen kann, hat bereits die passende Vorlage für Laserschneiden.

Wenn ich dann eine Kurvenscheibe fertig habe wäre es vorteilhaft einen 3d_Druck zu erstellen damit man die einmal testen kann.
Und wenn das funktioniert gibt es relativ günstige Anbieter welche mit dieser Datei Stahlbleche lasern. Das geht heute alles Online und kostet so wenig das es auch für Werbeartikel etc. eingesetzt wird. Ich habe gestern beim ersten gefundenen Onlineanbieter in Deutschland eine Zeichnung für eine Scheibe aus 2mm Stahblech in ähnlicher Grösse hochgeladen ... und die Software sagte sie würde inkl. MWST ~3,-€ kosten.

Manche Anbieter haben aber MIndermengenzuschläge, so dass es vorteilhaft wäre mehr auf einmal zu bestellen und nach Bedarf/Nichtbedarf unter Gleichgesinnten aufzuteilen.

Ich kenne solche Lasergeschnittenen Teile als "Give Aways" auf Werzzeugmaschinenmessen und bin immer wieder von der Qualität der Teile beeindruckt.

Herzliche Grüsse vom Sputnik

P.S.: Der von Jürgen erwähnte Radius der Abtasthebel/-rollen entsprechen der Radiuskorrektur bei der Erstellung von CNC-Fräs/-Dreh Programmen. Es kommen dann aber je nach Maschine noch Verzerrungen durch die Übertragung dazu.
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)

3607
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Re: Das eigene Muster zeichnen/feilen - 260

#25 Beitrag von 3607 »

Hallo,

also, ein bisschen lustig klingt das schon:
sputnik hat geschrieben: Dienstag 10. März 2026, 08:44 Theoretisch könnte man ein PC-Programm schreiben
ein Programm, um ein Speichermedium von übervorgestern herzustellen.

Rein mit zeichnen könnte ich eine Übertragung so machen:
skize.jpg
nur mal schnell hingeschmiert - links oben die Kurve - von Strich 1 bis zum rechten Strich will ich auf1/4 Scheibe abbilden. Den Bereich teile ich in möglichst viele Abschnitte, den Viertelkreis rechts auch und übertrage die Maße.
Punkte verbinden - könnte klappen.
Allerdings: keine Fehlerkorrektur
+weil der Abtastfinger rund ist
+weil die Bewegung des Abtasters auch einen Radius beschreibt
+ und, weil die Kurven unterschiedlich sein müssten wenn ich Gradstich oder 1,5mm ZZ steche.

Soll heißen, das das System mit der Musterstreckung für diese Anwendungen ungeeignet ist.
Genauso hab ich noch keine Stichprobe von dem berühmten Kleeblatt gesehen. Ich bin immer noch der Meinung, dass dieses Teil nur sehr bedingt funktioniert, weil:
ich kann nicht festlegen, ob die Nadel einsticht wenn der Abtaster genau auf der Blattspitze ist oder 2mm davor und dann eben wieder 3mm danach...(die Maße sind nur zum Verdeutlichen)
Demnach kann ich zwar den ZZ haben aber nicht sicher sein, ob der ZZ eine Spitze hat oder Flach ist...

Ich habe weiter vorn die Bernina erwähnt - bei der läuft das Muster synchron mit Zahnrädern getrieben.
Ich finde die ganzen Automatic`s sehr abenteuerlich allen voran die Singer 401 mit ihrem "roten Hebel".

Ihr seht schon, ich habe meinen Spaß an den Dingern und mehr muss nicht, Jürgen
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