da ist wohl Schreibfehler
..."Berliner Mechaniker Julius Gutmann zurück, welcher seine Knopflochmaschine 1969"....
Meinst du vielleicht 1869?
müsste FA 004/1908 von ca. 1870 sein
Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3
Re: Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3
Singer: IF, 15 home (-22,K26,-30,41), 15 industrial (15xx,15-31,15-39,15H526), 18-2, VS (VS3, VS3-28 Übergang, 28, 39,128, 127),
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F
Re: Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3
Ja ... richtig erkannt !
Natürlich 1869 ...
ich kämpf übrigens in diesem Thema auch immer mit vorne und hinten ...
wenn bei der Minerva der Tisch nach vorne fährt passiert das was bei der Reece passiert wenn der Kopf nach hinten fährt. Ich glaube ich hab noch nie soviel vorne/hinten korrigiert wie in diesem Thema.
Was bedeutet: FA 004/1908 von ca. 1870 sein
Natürlich 1869 ...
ich kämpf übrigens in diesem Thema auch immer mit vorne und hinten ...
wenn bei der Minerva der Tisch nach vorne fährt passiert das was bei der Reece passiert wenn der Kopf nach hinten fährt. Ich glaube ich hab noch nie soviel vorne/hinten korrigiert wie in diesem Thema.
Was bedeutet: FA 004/1908 von ca. 1870 sein
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
Re: Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3
Die Bearbeitsnummer (hat Nichts mit dem Jahr 1908 zu tun).
Leider gabs unter dem Link keine direkte Einsicht,
aber der passende Name zusammen mit Berlin und Nähmaschinen.
Ich find den Link grad nicht wieder
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edit paar Bilder zum Patent
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Leider gabs unter dem Link keine direkte Einsicht,
aber der passende Name zusammen mit Berlin und Nähmaschinen.
Ich find den Link grad nicht wieder
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edit paar Bilder zum Patent
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Zuletzt geändert von Asher am Freitag 24. Juli 2026, 12:59, insgesamt 2-mal geändert.
Singer: IF, 15 home (-22,K26,-30,41), 15 industrial (15xx,15-31,15-39,15H526), 18-2, VS (VS3, VS3-28 Übergang, 28, 39,128, 127),
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F
29K(1,51,56), 31K36, 32K3, 32H510 drei Typen),34pre,34K2, 45K65, 46K49,48K, 66,78-3, 96(K41,D41), 103,201,216
Claes F
Re: Minerva Knopflochmaschine 62761-PZ3
Ich habe mir zwischenzeitlich die neuen Anleitungen angesehen welche wesentlich besser und vollständiger sind.
Trotzdem bleibt natürlich bei erstmaliger Beschäftigung mit sdieser Maschine, das man erst einmal die Abläufe verstehen muss und dann auf Fehler reagieren zu können.
Es gibt aber auch in der deutschen Version (AMF-Reece - Minerva 62761-P3Z nemecky.pdf) der "Anleitung zur Bedienung und Einstellung" = "Gebrauchsanleitung" noch einige Unklarheiten, welche möglicherweise auf schlechte Übersetzung oder Flüchtigkeitsfehler zurückzuführen sind.
Was mir bei der Lektüre aufgefallen ist:
Auf Seite 10:
IV. Funktionsablauf
Die Werkseinstellung mit Querriegel (=cross bar) ... und vor dem nähen schneidend.
Eine Einstellung die ich noch nie bei einem Kunden gesehen habe.
Ein europäischer Schneidermeister würde so etwas nie machen, weil durch den dicken Unterfaden (+ eventuell Gimpe) beim hochgezogenen Mailänder Knopfloch der Querriegel immer besch**** aussieht.
Üblicherweise wird das Knopfloch für feine Herrenanzüge aus Wollstoffen mit Baumwollumsponnenen Fäden (wegen der Farbvielfalt ... z.B. Harlander/Coats Drima o.ä.) oder mit Knopflochseide genäht. Der Oberfaden #70, der Unterfaden #30 ... wenn gewünscht Gimpe mit 1x oder 2x #30 oder dicker oder Flach-/Schlauchgimpe. Für dünnere/dickere Stoffe kommen natürlich auch andere Fadenkombinationen in Frage.
Die Europäer wollen im Normalfall für gehobe Qualität bis Haute Couture ein "Mailänder Knopfloch" welches immer mit offenen Enden auf der Maschine genäht wird und anschliessend mit einer Riegelmaschine verriegelt wird. Zum Verriegeln werden die Anfangs-/Endfäden des Augenknopflochs etwa 5cm lang gelassen um anschliessend auf die innere Seite durchgezogen zu werden, bevor die Enden des Knopflochs in optimaler Position mit einem dünnen Faden (max. Nadelfaden) und einem flachen/schmalen "zierlichen" Riegel fixiert. Dafür gibt es Riegelmaschinen welche beim klammern die offenen Enden etwas zusammenschieben. Wenn man keine Riegelmaschine zur Verfügung hat lässt sich das auch händisch z.B. auf einer Haushaltsmaschine bewerkstelligen. Ich beabsichtige das auch einmal mit meiner Pfaff creative auszuprobieren, weil ich auf dieser Maschine den Vorteil einer vorpogrammierbaren Riegellänge habe.
Man kann auch, um das verriegelte Ende einfacher und schöner zu gestalten, einen extrem kurzen Keilriegel (max. 2 Stiche) einstellen und anschliessend den Flachriegel darüber nähen.
Für Jeans und legere Kleidungsstücke verwendet man dann eher das Keilriegelknopfloch (= fly bar button hole) wie auch in den USA üblich, blos in Europa mit wesentlich kleinerer Stichlänge und mehr Eleganz. Ich habe für meine Hosen (auch für die Jeansartigen) immer ein angepasstes (z.B. gelbe Fäden mit blauer Gimpe) Mailänderknopfloch mit Keilriegel verwendet. Das hochgezogene "Mailänder Knopfloch" ist mit 2x #30 Gimpenfäden auch extrem langlebig.
Im Zweifelsfall, vor allem bei Einzelstücken, ist immer ein nachher aufgeschnittenes Knopfloch zu bevorzugen, weil das WESENTLICH einfacher/gefahrloser herstellbar ist. Ein perfektes vorher aufgeschnitttenes Knopfloch braucht eine perfekte Einstellung der Maschine und perfekt vorbereites Material (Verklebungen etc.) und viele Probeknopflöcher bis es genäht werden kann). Auch weil der Stoff beim nähen nicht mehr gespannt werden kann und flattern zu Stichauslassen führen würde.
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Auf Seite 11 fehlt mir der HInweis das: Beim Nähen eines vorher aufgeschnittenen Knopflochs ist die Stichbreite (und damit auch das Aussehen) immer auch von der Spreizung der Klammerplatten abhängig.
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Auf Seite 14 werden die Messer/Schneidblöcke beschrieben. Ein neuer Schneidblock muss immer perfekt eingepasst werden. Ein zu hoher Schneidblock kann zum blockieren der Maschine führen, ein zu niedriger schneidet nicht mehr auf. Wenn man viele Einzelstücke näht kann man sich beim Schneidblock für die Augenknopflöcher mit einem ganz kurzen Schneidblock behelfen, welcher das Auge perfekt aufschneidet und die länge dann nachträglich (mit Pfeiltrenner/Messer/Schere) an das Knopfloch anpasst. Das Reversknopfloch bei einem Anzugssakko wird üblicherweise ohne Auge genäht und nur wenn gewünscht aufgeschnitten (oft auch nur der mittlere Teil und nicht bis an die Enden). Die Ärmelknopflöcher sind heute nur mehr Dekoration und werden deshalb überhaupt nicht aufgeschnitten. Dadurch lassen sie sich zur nachträglichen Anpassung der Ärmellänge leicht auftrennen und versetzen. Da braucht an auch keinen Riegel (weil ja die Knöpfe darüber angenäht werden) und man zieht nur die Endfäden mit einer Nadel auf die Innenseite durch.
Bei den Maßschneidern ist es durchaus üblich die Knopflöcher nur ganz kurz aufzuschneiden und dann händisch anzupassen, weil man sich dadurch unnötig häufiges wechseln von Messer und Messerblock ersparen kann.
Anmerkung: Bei Reece gab es unterschiedliche Augenformen und auch unterschiedliche Greifer/Spreizer/Stichplatten um das gewünschte Aussehen zu erreichen.
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ACHTUNG ! Auf Seite 16 wird die Keilriegeleinstellung beschrieben ... und darauf hingewiesen dass die Maschine bei falscher Einstellung blockieren kann!
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ACHTUNG ! Auf Seite 19 wird die Einstellung des Schneiddrucks beschrieben ... und dass der Schneiddruck auf keinen Fall zu stark erhöht werden darf! Bei unsauberem Aufschneiden müssen die Schneidblöcke nachgearbeitet/Messer getauscht werden !
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Die Stichbildungswerkzeuge (Greifer/Spreizer) sind bei all diesen Maschinen (Reece/Dürkopp/Minerva/u.s.w) identisch. Es gibt aber Unterschiede für andere Fadenstärken. Bei Bedarf kann man ein zu kleines Fadenloch mit Mitchells Schmirgelschnur anpassen. Unterschiedlich geformte Stichplatten ergeben ein anderes Aussehen der Naht. Von Reece gab es vor langer Zeit eine Riesenauswahl an unterschiedlichen Teilen um das anzupassen.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Trotzdem bleibt natürlich bei erstmaliger Beschäftigung mit sdieser Maschine, das man erst einmal die Abläufe verstehen muss und dann auf Fehler reagieren zu können.
Es gibt aber auch in der deutschen Version (AMF-Reece - Minerva 62761-P3Z nemecky.pdf) der "Anleitung zur Bedienung und Einstellung" = "Gebrauchsanleitung" noch einige Unklarheiten, welche möglicherweise auf schlechte Übersetzung oder Flüchtigkeitsfehler zurückzuführen sind.
Was mir bei der Lektüre aufgefallen ist:
Auf Seite 10:
IV. Funktionsablauf
Die Werkseinstellung mit Querriegel (=cross bar) ... und vor dem nähen schneidend.
Eine Einstellung die ich noch nie bei einem Kunden gesehen habe.
Ein europäischer Schneidermeister würde so etwas nie machen, weil durch den dicken Unterfaden (+ eventuell Gimpe) beim hochgezogenen Mailänder Knopfloch der Querriegel immer besch**** aussieht.
Üblicherweise wird das Knopfloch für feine Herrenanzüge aus Wollstoffen mit Baumwollumsponnenen Fäden (wegen der Farbvielfalt ... z.B. Harlander/Coats Drima o.ä.) oder mit Knopflochseide genäht. Der Oberfaden #70, der Unterfaden #30 ... wenn gewünscht Gimpe mit 1x oder 2x #30 oder dicker oder Flach-/Schlauchgimpe. Für dünnere/dickere Stoffe kommen natürlich auch andere Fadenkombinationen in Frage.
Die Europäer wollen im Normalfall für gehobe Qualität bis Haute Couture ein "Mailänder Knopfloch" welches immer mit offenen Enden auf der Maschine genäht wird und anschliessend mit einer Riegelmaschine verriegelt wird. Zum Verriegeln werden die Anfangs-/Endfäden des Augenknopflochs etwa 5cm lang gelassen um anschliessend auf die innere Seite durchgezogen zu werden, bevor die Enden des Knopflochs in optimaler Position mit einem dünnen Faden (max. Nadelfaden) und einem flachen/schmalen "zierlichen" Riegel fixiert. Dafür gibt es Riegelmaschinen welche beim klammern die offenen Enden etwas zusammenschieben. Wenn man keine Riegelmaschine zur Verfügung hat lässt sich das auch händisch z.B. auf einer Haushaltsmaschine bewerkstelligen. Ich beabsichtige das auch einmal mit meiner Pfaff creative auszuprobieren, weil ich auf dieser Maschine den Vorteil einer vorpogrammierbaren Riegellänge habe.
Man kann auch, um das verriegelte Ende einfacher und schöner zu gestalten, einen extrem kurzen Keilriegel (max. 2 Stiche) einstellen und anschliessend den Flachriegel darüber nähen.
Für Jeans und legere Kleidungsstücke verwendet man dann eher das Keilriegelknopfloch (= fly bar button hole) wie auch in den USA üblich, blos in Europa mit wesentlich kleinerer Stichlänge und mehr Eleganz. Ich habe für meine Hosen (auch für die Jeansartigen) immer ein angepasstes (z.B. gelbe Fäden mit blauer Gimpe) Mailänderknopfloch mit Keilriegel verwendet. Das hochgezogene "Mailänder Knopfloch" ist mit 2x #30 Gimpenfäden auch extrem langlebig.
Im Zweifelsfall, vor allem bei Einzelstücken, ist immer ein nachher aufgeschnittenes Knopfloch zu bevorzugen, weil das WESENTLICH einfacher/gefahrloser herstellbar ist. Ein perfektes vorher aufgeschnitttenes Knopfloch braucht eine perfekte Einstellung der Maschine und perfekt vorbereites Material (Verklebungen etc.) und viele Probeknopflöcher bis es genäht werden kann). Auch weil der Stoff beim nähen nicht mehr gespannt werden kann und flattern zu Stichauslassen führen würde.
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Auf Seite 11 fehlt mir der HInweis das: Beim Nähen eines vorher aufgeschnittenen Knopflochs ist die Stichbreite (und damit auch das Aussehen) immer auch von der Spreizung der Klammerplatten abhängig.
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Auf Seite 14 werden die Messer/Schneidblöcke beschrieben. Ein neuer Schneidblock muss immer perfekt eingepasst werden. Ein zu hoher Schneidblock kann zum blockieren der Maschine führen, ein zu niedriger schneidet nicht mehr auf. Wenn man viele Einzelstücke näht kann man sich beim Schneidblock für die Augenknopflöcher mit einem ganz kurzen Schneidblock behelfen, welcher das Auge perfekt aufschneidet und die länge dann nachträglich (mit Pfeiltrenner/Messer/Schere) an das Knopfloch anpasst. Das Reversknopfloch bei einem Anzugssakko wird üblicherweise ohne Auge genäht und nur wenn gewünscht aufgeschnitten (oft auch nur der mittlere Teil und nicht bis an die Enden). Die Ärmelknopflöcher sind heute nur mehr Dekoration und werden deshalb überhaupt nicht aufgeschnitten. Dadurch lassen sie sich zur nachträglichen Anpassung der Ärmellänge leicht auftrennen und versetzen. Da braucht an auch keinen Riegel (weil ja die Knöpfe darüber angenäht werden) und man zieht nur die Endfäden mit einer Nadel auf die Innenseite durch.
Bei den Maßschneidern ist es durchaus üblich die Knopflöcher nur ganz kurz aufzuschneiden und dann händisch anzupassen, weil man sich dadurch unnötig häufiges wechseln von Messer und Messerblock ersparen kann.
Anmerkung: Bei Reece gab es unterschiedliche Augenformen und auch unterschiedliche Greifer/Spreizer/Stichplatten um das gewünschte Aussehen zu erreichen.
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ACHTUNG ! Auf Seite 16 wird die Keilriegeleinstellung beschrieben ... und darauf hingewiesen dass die Maschine bei falscher Einstellung blockieren kann!
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ACHTUNG ! Auf Seite 19 wird die Einstellung des Schneiddrucks beschrieben ... und dass der Schneiddruck auf keinen Fall zu stark erhöht werden darf! Bei unsauberem Aufschneiden müssen die Schneidblöcke nachgearbeitet/Messer getauscht werden !
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Die Stichbildungswerkzeuge (Greifer/Spreizer) sind bei all diesen Maschinen (Reece/Dürkopp/Minerva/u.s.w) identisch. Es gibt aber Unterschiede für andere Fadenstärken. Bei Bedarf kann man ein zu kleines Fadenloch mit Mitchells Schmirgelschnur anpassen. Unterschiedlich geformte Stichplatten ergeben ein anderes Aussehen der Naht. Von Reece gab es vor langer Zeit eine Riesenauswahl an unterschiedlichen Teilen um das anzupassen.
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Und sehen wir uns nicht in dieser Welt
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
dann sehen wir uns in Bielefeld! (Udo Lindenberg)
