Genau was
Maketa sagt ist der springende Punkt.
In der Elektrotechnik/Elektronik gibt es den schönen Merkspruch: "Wer misst misst Mist."
Das soll heissen:
Ich brauche für den Messvorgang und die Interpretation des Messergebnisses das notwendige Wissen.
Z.B. das ich nichts messen kann ohne gleichzeitig das Ergebnis zu verfälschen (analoges Beispiel: auch der Zeiger der Sonnenuhr wirft einen Schatten).
Alle in der Elektrotechnik üblichen Messverfahren haben Rückwirkungen auf die Signalquelle. Die können wir heute zwar relativ klein halten, aber trotzdem sind sie da.
Ich kann heute ganz einfach über einen Draht mehrere relativ unabhängige Signale/Ströme gleichzeitig übertragen ... das macht z.B. jede Satanlage ... da wird über ein Antennenkabel die Versorgungsspannung für den Empfänger, die Steuerspannung für die Einstellung und das empfangene Signal übertragen.
Bei einem normalen 230V Dimmer kommt es durch die Phasenverschiebungen zu Spannungen bis über 300V. Deshalb müssen die Benutzer von solchen Geräten vor dem Kontakt mit dieser Spannung geschützt werden. Deshalb verwendet man dort keine (häufig billigeren) Potis mit Metallachse sondern speziell für diesen Zweck isolierte aus Kunststoff. Und nur weil ich etwas nicht messen kann und deshalb nichts davon weiss bin ich davor noch nicht geschützt.
Und wie
Achim bereits schrieb:
von Achim (js_hsm) » Freitag 4. September 2026, 21:41
Ich würde erstmal den originalen Geber öffnen um zu sehen/verstehen wie er elektrisch/elektronisch aufgebaut ist.
Das Verstehen ist dabei ein wesentlicher Punkt.
Heute ist in Österreich (lt. ORF-Seite) bereits ein Mann beim Wechseln einer Glühbirne verstorben. ... Der hat sich möglicherweise gedacht: " Wenn ich schon das Licht ausgeschaltet habe kann ich ja auch gleich die Fassung schön sauber machen." Das Licht aus nicht Spannungsfrei bedeutet hat er möglicherweise nicht gewusst/verstanden/bedacht.
